Emotionale Verstrickungen - Zur Populismus-Debatte bei Eva Illouz und Didier Eribon

Gefühl – Populismus – Scham 

 

Emotionale Verstrickungen 

Zur Populismus-Debatte bei Eva Illouz und Didier Eribon 

 

Wahrscheinlich wird es eines Tages heißen, dass die deutsche Zivilgesellschaft 2015 ad hoc auf einen ausbrechenden Populismus reagiert habe. Noch sind alle Fragen offen, was die Erfolgschancen der Populisten von rechts außen für die Bundestagswahl 2017 anbetrifft. Die gewählten Volksvertreter, Abgeordneten der AfD beispielsweise in den Berliner Bezirksparlamenten machen indessen keine besonders glänzende Figur. Populismus verpufft im politischen Arbeitsalltag ziemlich schnell, ließe sich sagen. Bei den Mosse-Lectures an der Humboldt-Universität zu Berlin wurde das Thema Populismus und Politik mit einem Vortrag von Eva Illouz von der Hebräischen Universität in Jerusalem, eröffnet von Klaus Scherpe, fortgesetzt. Und im Streitraum der Schaubühne unterhielt sich Carolin Emcke Sonntagmittag mit Didier Eribon insbesondere über die „classes populaires“.

  

Die deutsche Übersetzung von Didier Eribons bereits 2009 erschienenem sozioanalytischen Roman Retour à Reims in der edition suhrkamp ist zu einem vieldiskutierten Überraschungserfolg seit dem Frühjahr geworden. Es geht nicht zuletzt um das Gefühl der Scham oder das Unbehagen. Eribons Rückkehr nach Reims füllte nicht nur die Bühne B mit Live-Streaming in der Schaubühne. Auch die Live-Übertragung in Bühne C war am Sonntagmittag restlos ausverkauft. Am Montagabend löste Didier Eribon dann noch bei der Queer Lecture, veranstaltet von Queer Nations, im TAZ-Café einen ähnlichen Ansturm aus. Die queere Berliner Öffentlichkeit und die Feuilletons wollen von Eribon wissen, wie sie mit den Gefühlen der Menschen, die dem Populismus verfallen, umgehen sollen. Er muss es wissen, weil sein Buch G. gewidmet ist, „der immer alles wissen will”. 

  

Eribon wie Illouz sind Soziologen, deren Forschungsinteressen besonders dem Verhältnis von Politik und Emotionen gelten. Illouz erforscht seit Jahren sozusagen den Gefühlshaushalt der Nation Israel. Sie fragt danach, welche Emotionen im politischen Diskurs Israels besonders mächtig sind, wie sie eingesetzt werden und welche Folgen beispielsweise ein emotional hoch aufgeladener jüdischer Fundamentalismus hat. Obwohl Eribon sich mit seinem Gefühl der Scham und den Gefühlen der „classe populaire“ im nordfranzösischen Reims befasst, korrespondieren seine Überlegungen mit denen von Illouz in Israel. Mit Emotionen wird Politik gemacht.

 

Gefühle spielen in der Politik eine entscheidende Rolle. So hatte nicht zuletzt Ute Frevert ihr Buch zum Jubiläumsjahr 2012 Gefühlspolitik. Friedrich II. als Herr über die Herzen? betitelt.[1] Nach Ute Frevert spielten also schon vor 300 Jahren Gefühle eine entscheidende Rolle in der Politik. Sie schlug einen Bogen der „Strategien und Praktiken“ von Friedrich II. zu den „ultramodern(en)“ „spin doctors und Mediendemokratie“. Frevert wies daraufhin, dass die „spin doctors“, Politiker berieten und coachten, um „deren emotionale Ausstrahlung (zu) optimieren und den Bedürfnissen verschiedener Teilöffentlichkeiten“ anzupassen.[2] So gesehen behandelte Ute Frevert als Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung an Friedrich II. aktuelle Strategien und Praktiken der Emotionalisierung von Politik, wie sie geradezu idealtypisch im Populismus mit rasanter Zunahme angewendet werden. Sie betreffen gleichermaßen den jüdischen Fundamentalismus in Israel wie die „classe populaire“ in Frankreich bei Didier Eribon.

 

Gefühle gehören einem anderen Feld der Politik an als Argumente für eine auf Konsens angelegte Gesellschaftsordnung der Demokratie. Nach dem Wahlsieg Donald Trumps rückten die Gefühle seiner Wähler schlagartig ins Interesse der Demoskopen und Analysten. Eva Illouz hakte mit ihrer Frage »What are the emotions of fundamentalism?« an einer anderen Stelle ein und positionierte ihren Vortrag vor allem gegen Michael Walzers Essay The Paradox of Liberation. Secular Revolutions and Religious Counterrevolutions (2015), der Israel ebenfalls als eines von drei Bespielen für eine säkulare Staatsgründung behandelt.[3] Doch der säkular formulierte und gegründete Staat Israel gerät zunehmend unter den Einfluss von gegenrevolutionären Fundamentalisten.

  

Während Michael Walzer als amerikanischer Sozial- und Moralphilosoph die Frage als Paradox der Befreiung an die Säkularen zurückgibt, analysiert Illouz die Strategien und Praktiken der Fundamentalisten. Das sind durchaus zwei unterschiedliche methodologische Ansätze. Keine Analyse kommt ohne Methode zustande, was leicht in der Popularisierung von Wissenschaft im Feuilleton und im theatralischen Streitraum, gefördert von der Bundesstiftung für politische Bildung, vergessen wird. Walzer gibt die Frage deshalb zurück an die säkularen Befreier.  

If I insist on the strong opposition of secular national liberation to religious revivalism, if I deny their secret kinship and refuse to recognize the zealots as the necessary heirs of the liberators, then I must face one again the paradox of liberation and address the question it poses: Why have the leaders and militants of secular liberation not been able to consolidate their achievement and reproduce themselves in successive generations?[4]

 

Michael Walzer ruft zu einer Zusammenarbeit über die „religioussecular divide“ (religiös-säkulare Kluft) auf.[5] Denn es geht nicht zuletzt um die verletzten Gefühle der Religiösen und Fundamentalisten. Die Befreier und die Befreiungsbewegung sollen zu einem Konsens mit den Religiösen finden. Eva Illouz arbeitet im Unterschied bereits seit mehreren Jahren an der emotional besetzten Funktion der Toten für die israelische Gesellschaft und Politik, insbesondere dem Nationalismus wie den Fundamentalismus. Ebenfalls 2015 war im Suhrkamp Verlag der Essay-Band Israel von Eva Illouz erschienen, in dem sie sich einleitend mit Michel Foucault fragte, was die „Funktion des Intellektuellen“ gegenüber der Macht und insbesondere für den „zeitgenössischen jüdischen Intellektuellen“ sei. Sie beantwortete die Frage auf widersprüchliche Weise: 

Die Wahrheit sagen muss diese(r) nämlich gleichzeitig einem mächtigen Militärstaat, der an der Schwelle zu einer ethnischen Hegemonie steht – Israel –, und einer jüdischen Diasporagemeinschaft, die von der Erinnerung an ihre fürchterlichen Verfolgungen heimgesucht wird. Wie spricht man im selben Atemzug zu einem Souverän und zu einer Gruppe, deren Verletzlichkeitsgefühl ihre Existenz bis ins Innerste bestimmt? Muss man zu beiden sprechen? Dies sind die ernüchternden Fragen hinter der vorliegenden Sammlung von Essays, die bis auf drei hier in deutscher Übersetzung erstmals außerhalb Israels erscheinen, aber in einer Phase der Konsolidierung extrem rechter Politiken und Diskurse in Israel und für Israelis geschrieben wurden.[6]    

 

In ihrer Mosse-Lecture nahm Eva Illouz eben diese außerordentlich schwierige Haltung als nicht nur zeitgenössische jüdische, sondern israelische Intellektuelle ein, was durch Christina von Braun als Moderatorin und einem Teil des Publikums wenigstens nicht hinreichend anerkannt wurde. Wenn Eva Illouz von einer „Gefühlspolitik“ mit den Toten in Israel spricht, dann weiß sie sehr genau, dass sie ein gefährliches Terrain der Erinnerung zwischen „Diasporagemeinschaft“, Gründungsmythos des Staates Israel und den kaum bekannten Politiken mit Toten in der aktuellen Politik anspricht. In ihrem Vortrag, der sicher im nächsten Semester im Druck der Mosse-Lectures nachzulesen sein wird, entfaltete Illouz die schwierige Funktion der Gefühle von Fundamentalisten und säkularen Nationalisten. Doch geht es bei ihrer detaillierten Analyse der israelischen Politik nur um Israel?

 

Der Vortrag von Eva Illouz war für die Hörerinnen auch ein anspruchsvoller Crash-Kurs in israelischer Politikgeschichte. Er entfaltete sehr genau eine Religiösisierung und Fundamentalisierung der israelischen Politik beispielsweise mit dem sephardischen Oberrabbiner Ovadia Josef und seiner Gründung der Shas-Partei. Arabische Juden, Mizrachim, lehnten den säkularen Zionismus und die Gründung Israels als Nation ab. Durch Shas und Ovadia Josef wurden sie zu mächtigen Akteuren vor allem in der Siedlungsbewegung. Gegenüber den Ashkenasim, also europäischen Juden hätten die Mizrachim als weniger fortschrittlich, wenn nicht gar vormodern gegolten.

 

Eva Illouz, die selbst in Fèz, Marokko, als arabische Jüdin bzw. Mizrachim geboren wurde, kritisiert den Fundamentalismus von Shas scharf. So gibt es von Ovadia Josef, der 2013 im Nachruf der israelischen Zeitung Arutz Sheva der größte Rabbi seiner Generation genannt wurde, eine Formulierung, mit der er quasi den Zionismus entsäkularisierte: 

What is anti-Zionist? It is a lie, it is a term which they have concocted themselves. I served for ten years as a Chief Rabbi – a key public position in the State of Israel. In what way are we not Zionists? We pray for Zion, for Jerusalem and its inhabitants, for Israel and the Rabbis and their students. What is Zionist? By our understanding, a Zionist is a person who loves Zion and practices the commandment of settling the land. Whenever I am overseas I encourage Aliyah. In what way are they more Zionist than us?[7]     

 

Die Siedlungspolitik nahm im Vortrag von Eva Illouz einen größeren Teil ein, weil sich in ihr die Erinnerung an die Toten als nationaler Gründungsmythos und die Toten bei der Eroberung von Land verschränken. Einerseits gehörten die Toten selbst seit der französischen Nation zum Gründungsmythos von Nationalstaaten, andererseits werden sie zur Legitimation für eine aggressive Siedlungspolitik herbeigerufen. Der monumentale Kenotaph von Étienne-Louis Boullée für Isaac Newton als Revolutionsarchitektur wird in dieser Hinsicht zur Grabstätte des Toten und zum Geburtsort der Nation als neuem Weltbild. Eva Illouz sieht in dem nationalen wie fundamentalistischen Totenkult Israels eine prekäre Besonderheit der israelischen Politik und populären Kultur, die von den politischen Parteien emotional und repräsentationslogisch eingesetzt wird.   

Didier Eribon wird momentan gern mit seinem Begriff der „classe populaire“ im Singular und im Plural missverstanden. Worum geht es mit dem marxistischen Begriff der Klasse? Allzu schnell wird „classe populaire“ in „Arbeiterklasse“ übersetzt.[8] Hörte man allerdings am Sonntag den O-Ton und nicht die Übersetzung, sprach Eribon kaum von der „classe ouvrière“ oder einer „force travail“ als vielmehr von den „milieux populaires“[9] und den „classes populaires“[10]. Ein Freund, der ebenfalls im Saal B saß und in seiner marxistisch-trotzkistischen Phase aus dem Französischen übersetzt hatte, schwor nach der Veranstaltung auch, den Begriff „classe populaire“ seinerzeit niemals gelesen oder gehört zu haben. Anders gesagt, und das droht im Feuilleton selbst im Format Interview bei der Übersetzung unterzugehen, Eribon kritisiert zwar, dass selbst die Sozialisten den Begriff einer Arbeiterklasse ablehnen, weil sie quasi neoliberal korrumpiert worden sind, doch er ist keinesfalls so simpel, an dem Begriff festzuhalten, sondern verschiebt ihn zu „classes populaires“.

Damit erreicht der Foucault-Biograph eine soziologische und methodologische Unterscheidung der gesellschaftlichen Klassen. Seine Familie und er selbst gehörten zwar einem Arbeitermilieu an, das allerdings seit geraumer Zeit ohne Arbeit ist und von Sozialhilfe lebt. Eribon brach nicht zuletzt sein Studium ab und arbeitete als Journalist in Paris. Gleichzeitig interessierte er sich in seiner Foucault-Biographie weniger für Foucaults Theorien als vielmehr für dessen ungewöhnliche akademische Karriere in der revolutionären Phase um 1968 und danach.[11] Die Erzählung von der Rückkehr nach Reims bearbeitet eben auch das schwierige, emotionale Verhältnis des erfolgreichen, urbanen, intellektuellen Ich zur Klasse seiner Herkunft. 

 

 

Mittlerweile ist Eribon selbst Professor für Soziologie an der Universität Amiens. Retour à Reims ließe sich deshalb auch als ein soziologischer, sozialanalytischer Roman beschreiben, der sowohl die Geschichte des Ich-Erzählers als auch das Milieu, aus dem er stammt, reflektiert. Man könnte es auch einen Essay nennen, wenn das Gefühl des Unbehagens nicht gerade ein großes identifikatorisches Potential für nicht zuletzt queere Leserinnen böte. Und natürlich schimmern im Text Barthes, Bourdieu und Foucaults Sorge um sichLe souci de soi – durch. Die Art und Weise mit dem Wissen von sich selbst und dem „Herkunftsmilieu“ umzugehen, ist auch eine methologische Entscheidung. 

Deshalb bedeutet die Rückkehr in ein Herkunftsmilieu, aus dem man hervor- und von dem man fortgegangen ist, immer auch eine Umkehr, eine Rückbesinnung, ein Wiedersehen mit einem ebenso konservierten wie negierten Selbst. Es tritt dann etwas ins Bewusstsein, wovon man sich gerne befreit geglaubt hätte, das aber unverkennbar die eigene Persönlichkeit strukturiert: das Unbehagen, zwei verschiedenen Welten anzugehören, die schier unvereinbar weit auseinanderliegen und doch in allem, was man ist, koexistieren.[12]

Vielleicht lässt sich ein Roman auch besser verkaufen als ein Essay. Denn Eribons Buch ist nicht zuletzt bei Flammarion in der Reihe „Champs essais“ erschienen. Im Streitraum der Schaubühne wird das Buch mit Falk Richters Fear, das im letzten Herbst Premiere hatte und zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit Beatrix von Storch und dem Theater führte[13], kontextualisiert. Dabei geht es nicht zuletzt um die Frage, wie linke Politik eben jene „classes populaires“ erreichen könnte, die aktuell populistische Erdbeben zwischen Sachsen, Berlin, Frankreich, England und den USA auslösen. Denn, so erzählt Eribon seine Rückkehr, erstens wählt seine Mutter jetzt Front national, obwohl sie als Fabrikarbeiterin Marxistin war, und zweitens hat er als Fabrikarbeiterkind mit Migrationshintergrund jenen sozialen Aufstieg durch Bildung geschafft, den seine Jugendfreunde nicht geschafft haben.

 

Man muss die Frage zuspitzen: aus Sorge um sich hat Eribon den sozialen Aufstieg geschafft, was allerdings auch landläufig heißt, dass seine Angehörigen und Freunde sich selbst nicht genug bemüht haben. Doch genau an diesem Punkt wird die Klassenfrage entscheidend. Denn die Zuschreibung eines Selbstverschuldens kennt den Begriff der Klasse nicht und spricht sozusagen die Macht und die Mächtigen der Gesellschaft frei. Dem will Eribon mit seinem Buch entgegenwirken. Und in der Weise wie er seine Geschichte zwischen Marxismus und Psychoanalyse erzählt, schimmert nicht zuletzt Slavoj Žižeks Kritik der Linken durch. 

Que s’est-il passé pour que tant des gens dont les réactions spontanées exprimaient un dégoût visceral à l’encontre de ceux qu’on percevair dans les milieux ouvriers comme des ennemis de classe et qu’on se plaisait à invectiver à travers l’écran – façon étrange mais efficace de se conforter dans ce que l’on est et dans ce que l’on croit – se mettent à voter par la suite pour le Front national?[14]  

Während in Deutschland leidenschaftlich über Integration debattiert wird, sind es paradoxer Weise in Frankreich auch Menschen wie Eribons Mutter, die wider besseres Wissen den Front national wählen. Man könnte das eine perfekte Integration nennen. Was Marine Le Pen als Programm androht, gefährdet gerade die Existenz der Mutter und ihrer Klasse. Man könnte das auch eine Klassenvergessenheit nennen. In einer Gesellschaft, die ständig nur die Eigeninitiative fordert, die immer nur den Einzelnen für ein konstruiertes Versagen verantwortlich macht und die Ich-AG propagiert, hängt sich dieser an die Helden des Reality TV wie Donald Trump, die den Traum und Wahn einer Machtkumulation aus sich selbst heraus verkörpern.

 

 

Vielleicht müsste man noch einmal den Medienkonsum eben dieser populären Klassen bedenken. Da werden zweifellos andere Gesellschaftsmodelle entwickelt und eingeübt als in der Tagesschau. Meinungsvielfalt wird durch Meinungsterror und Unterwerfungsphantasien ersetzt. Eribons Begriff der classes populaires ermöglicht es, vielleicht einmal genauer auf eben jene Popkultur des Nachmittags- und Ganztagsfernsehens und der einfachen Antworten im Internet zu schauen. Bislang hat es die Linke zumindest nicht für nötig gehalten, mit diesem Milieu zu rechnen. — Gerade hat Sigmar Gabriel etwas hilflos erklärt, er wolle die „RTL-Zuschauer ernster nehmen“.

 

Torsten Flüh 

 

Nächste Mosse-Lecture: 

Yannis Stavrakakis 

(Thessaloniki) mit Ethel Matala de Mazza (HU) 

»The populist scandal. Post-Democratic challenges« 

Donnerstag, 08.12.2016, 19 Uhr c.t., 

Unter den Linden 6, 

Senatssaal. 

 

Nächster Streitraum: 

Durchlässige Grenzen 

Carolin Emcke im Gespräch mit Herfried Münkler und Marina Münkler 

Sonntag, 18.12.2016, 12.00 Uhr, 

Schaubühne am Lehniner Platz.

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[1] Siehe auch: Torsten Flüh: Geburtstagsparty mit l'esprit. 300. Geburtstag Friedrichs des Großen als Originalklang-Konzert mit Armin Müller-Stahl und Burghart Klaußner. In: NIGHT OUT @ BERLIN 25. Januar 2012 23:00.

[2] Ute Frevert: Gefühlspolitik. Friedrich II. als Herr über die Herzen? Göttingen: Wallstein, 2012, S. 13.

[3] Michael Walzer: The Paradox of Liberation. Secular Revolutions and Religious Counterrevolutions. Yale: Yale University Press, 2015.

[4] Ebenda S. 104.

[5] Vgl. George Rupp: The Paradox of Liberation by Michael Walzer. In: Ethics & International Affairs September 9, 2015. (Carnegie Council for Ethics in International Affairs, New York.)

[6] Eva Illouz: Israel – Sozilogische Essays. Berlin: edition suhrkamp, 2015, S. 7.

[7] Rabbi Ovadia Yosef, 'Greatest Rabbi of the Generation,' has Died". Arutz Sheva. 7 October 2013.

[8] Siehe u.a.: Didier Eribon: "Ihr könnt nicht glauben, ihr wärt das Volk" (Interview: Felix Stephan, Paris) In: Zeit Online 4. Juli 2016, 13:07 Uhr.

[9] Siehe auch: Didier Eribon: Retour à Reims. Paris: Libraire Arthème Fayard, 2009, p. 150.

[10] Ebenda S. 153-155.

[11] Siehe u.a.: Daniel Defert über Michel Foucault „Er kämpfte immer mit der Polizei“. In: taz.de 13.10.2015.

[12] Didier Eribon: Rückkehr nach Reims. Berlin: edition suhrkamp, 2016, S. 12.

[13] Siehe Torsten Flüh: Das Nachleben der Diskursfriedhöfe. Falk Richters Fear an der Schaubühne am Lehniner Platz. In: NIGHT OUT @ BERLIN 31. Mai 2016 18:48.

[14] Didier Eribon: Retour … [wie Anm. 9] p. 127.