Zeugenschaft und der vertrackte Grund - Zur deutschen Ausgabe von Heinz Salvator Kounios Tagebuch

Tagebuch – Shoa – Erzählen 

 

Zeugenschaft und der vertrackte Grund 

Zur deutschen Ausgabe von Heinz Salvator Kounios Tagebuch 

 

Der Titel der Tagebuch-Erzählung von Heinz Salvator Kounio, der als Jugendlicher das Konzentrationslager Auschwitz überlebte, wird in geradezu drastischer Nüchternheit faktisch formuliert: Ein Liter Suppe und 60 Gramm Brot. Das Tagebuch des Gefangenen 109565. Nun stellte der Überlebende aus Thessaloniki die deutsche Ausgabe seiner Tagebucherinnerung am Täterort der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz vor. Heinz Salvator Kounio gehört zu den immer weniger werdenden Überlebenden, die noch als Zeitzeugen auftreten können. Dass die deutsche Ausgabe seiner einzigartigen Aufzeichnungen erst, aber immerhin 2016 erscheint, ist paradoxerweise der Finanzkrise Griechenlands und dem Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds des Auswärtigen Amtes zu verdanken.

 

Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Thessaloniki als größter in Griechenland ist nicht zuletzt wegen vertraglicher Vereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland noch zu Adenauers Zeiten und dem damaligen Militärregime so gut wie in Vergessenheit geraten. Die Entschädigungszahlungen für die deportierten Juden aus Thessaloniki blieben indessen in der Athener Administration stecken und kamen nie bei der jüdischen Gemeinde an. 1981 veröffentlichte Heinz Salvator Kounio seine Erinnerungen anhand von Tagebuchaufzeichnungen kurz nach seiner Befreiung 1945 in Griechisch. Seine Eltern und seine ältere Schwester hatten wie er auf paradoxe und schmerzliche Weise ebenfalls überlebt. Sie entschieden sich zu sprechen, in Prozessen auszusagen. Sie widmeten sich bis zu ihrem Tod der Erinnerung gegen das Vergessen.

 

Die Tätersprache Deutsch wurde für die Familie Kounio auf ambivalente Weise zur Rettung. Sie sprachen Deutsch, deshalb wurden sie als Dolmetscher für die griechisch- und ladino-sprechenden Deportierten von den Tätern in Auschwitz ge- und missbraucht. Bei der Buchvorstellung lobt Heinz Kounio auf Deutsch umstandslos die deutsche Technik und ihre Qualität. Ins Schwärmen gerät er, als er vom Fotogeschäft des Vaters in Thessaloniki spricht. Es war eines der größten, wenn nicht das größte Griechenlands. Der Handel mit Fotoapparaten und analogem Fotozubehör verschaffte Salvator Kounio und seiner Familie einen gewissen Wohlstand. Im „Geleitwort zur deutschen Ausgabe“ schreibt er nun: 

Seit der ersten Auflage meines Buches in griechischer Sprache sind 34 Jahre vergangen. Seine jetzige Veröffentlichung in deutscher Sprache ist von besonderer Bedeutung: Dieses Mal ist es in ihrer Sprache an die Deutschen und insbesondere an die deutsche Jugend adressiert.[1]

 

Während die um 1900 ca. 85.000 Juden bei einer Gesamtbevölkerung von 170.000 Einwohnern nur das Ladino der Sepharden oder wenig Griechisch sprachen, ermöglichen die familiären Bezüge Salvator Kounio, deutsch zu sprechen und eine ashkenasische Medizin-Studentin aus Böhmen zu heiraten sowie Handel mit Deutschland zu treiben. Die deutschen Fotoapparate galten als die besten. Durch die den deutschen Besatzern bekannte Mehrsprachigkeit wurde die Familie Kunio am Freitag, den 12. März 1943 gegen 11 Uhr verhaftet und ins „Transitlager Baron Hirsch“ gebracht, um am darauffolgenden Sonntag mit dem ersten Transport in Güterwagons von Thessaloniki nach Auschwitz deportiert zu werden: 

Sobald die helle Sonnenscheibe am Horizont erschien, setzte sich der Zug nach endlosem Rangieren in Richtung Grenze bei Gevgelija (im ehemaligen Jugoslawien) in Bewegung. …[2]

 

Rachel Kunio, Heinz' Ehefrau, ist für die Lesereise und Buchvorstellung in Dachau, München, Ebensee und Berlin, mitgereist. Im Lager Ebensee war Heinz Kounio mit seinem Vater von den Amerikanern 1945 völlig entkräftet befreit worden. Rachel Kunio war als ca. 10jähriges Mädchen mit ihren Eltern von Thessaloniki nach Athen geflohen, das zunächst unter italienischer Besatzung blieb. Sie überlebte mit Hilfe von Christen im Untergrund, während die Athener Juden ebenfalls aufgefordert worden waren, sich in der Synagoge zu versammeln, um gefangengenommen und deportiert werden zu können. Diese Seitenepisode der kleineren Athener jüdischen Gemeinde kommt im Buch nicht zur Sprache. Sie wurde von Frau Kounio mit Hilfe eines Dolmetschers am Sonntag nur mündlich erzählt.

 

Das „Tagebuch“ von Heinz Kounio zeichnet sich dadurch aus, dass er wie auch bei der Buchvorstellung um Kausalität bemüht ist. Das Unvorstellbare der Deportation – „Unsere Reise“ – soll in seiner Monstrosität für die Leser, für „die deutsche Jugend“ verständlich werden. In seiner mündlichen Erzählung, in der Beantwortung der Fragen versucht er, das Warum jeder Handlung der Täter, wie beispielsweise die Ankunftszeit in Auschwitz, die immer nachts um 2:00 Uhr stattgefunden habe, zu beantworten. Doch in der mündlichen Erzählung entgleitet auch die Begründung durch das Erzählen. Die Vernichtungsmaschinerie generierte ihre eigenen Kausalitäten und Gründe. Im Abschnitt „Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau – Geschichte, Organisation, Ziele“[3] heißt es: 

Es herrschte unerbittliche Disziplin. Die SS und ihre Befehlsempfänger, die Blockältesten, schlugen die Insassen beim geringsten Anlass: Wenn man nicht schnell genug aus dem Bett aufstand, wenn die Decke Falten warf, wenn die Häftlingsnummer nicht korrekt an der Kleidung angenäht war, wenn, wenn, wenn … Es gab immer einen Grund für Prügel.[4]        

 

Die Monstrosität der Vernichtungsmaschinerie zeichnet sich gerade dadurch aus, dass sie in der Katastrophe die „unerbittliche Disziplin“ verlangt, die zu nichts führt und für nichts hilft. Die Disziplin garantiert das Überleben nicht. Wenn die Willkür eines Kapos oder „die SS und ihre Befehlsempfänger“ es wollen, führt sie unvermittelt zur Erschießung, Erhängung, Vergasung oder lebendigen Verbrennung. Sie wurde einzig und allein dafür eingefordert, um die Vernichtung am Laufen zu halten. Die Maschinerie der absurden Regeln führt dazu, dass ganz nebenbei die „Identität verloren“ geht. Waren es die Menschen oder das engmaschige Netz der Ordnung und Regeln, die Monster hervorbrachten? Der 15jährige Heinz Kounio, der nur überlebt, weil sein Vater angibt, dass er über 18 sei, versucht seine Wahrnehmung aufrecht zu erhalten. 

Aber in meiner Erinnerung kam es sehr selten vor, dass sich ein Blockältester oder Kapo nicht daran erfreute, wenn ein Gefangener geschlagen wurde, vor allem, wenn er selbst diese „gottgefällige“ Arbeit übernahm. Seltsamerweise waren viele der Blockältesten und Kapos Menschen, die in ihrem früheren Leben gute und brave Bürger gewesen waren und dann im Lager ihre alte Identität verloren haben.[5]

 

Gerade das Kapitel zu „Geschichte, Organisation, Ziele“ von Auschwitz-Birkenau rekapituliert das unmenschliche Regelwerk der Vernichtung, in dem die „Blockältesten und Kapos“ hierarchisch die Unmenschlichkeit des Systems, der Maschinerie verkörpern. Obwohl Kounio die Hierarchie und die Regeln kennt, vermittelt und erzählt, entgeht ihm „in meiner Erinnerung“ die pure Funktionalität der Kapos und Blockältesten, die sich „daran erfreute(n)“ ihre Macht über die einzelnen Gefangenen und „ihren“ Block auszuspielen. Die Machtfrage und die Ausstattung mit Macht generiert in der Wahrnehmung Kounios eine paradoxe Machtstruktur, bei der die „Schutzhaftlagerführer“ besser wegkommen als die „Rapportführer“. 

Lagerkommandant und später Standortältester des KZ Auschwitz war Rudolf Höß. Rapportführer waren Oswald Kaduk, Friedrich Stiewitz und Wilhelm Claussen. Sie hatten oft mehr Macht als die Lagerkommandanten selbst. Vom militärischen Dienstgrad her nur Unteroffiziere, waren sie jedoch die wirklichen Despoten des Lagers.[6]

 

In der Erzählung der „Geschichte, Organisation, Ziele“ verfängt sich auf diese Weise ein Denken der Macht, das erst im Moment ihrer sichtbaren Verkörperung „die wirklichen Despoten des Lagers“ gebiert. Von der „Erinnerung“ her als eine lebendige Zeugenschaft mag diese Wahrnehmung stimmig sein, die „Rapportführer“ traten in Erscheinung. Doch hinsichtlich der durchaus am Wannsee am 20. Januar 1942 unsichtbar, geradezu konspirativ, machtvoll beschlossenen Vernichtung der Juden in Europa, waren „Rapportführer“, Kapos und Blockälteste winzige „Schräubchen“ im Gefüge der Macht und der Hierarchie. Am Sonntag war nun gerade ganz wundervolles, sonniges Novemberwetter über der Unternehmervilla am Großen Wannsee, was das Grauen der Beschlüsse, die die Administratoren der Vernichtung am knisternden Kamin hier fassten, beinahe vergessen lassen konnte.

 

In der Bemühung um Kausalität wird das furchtbare Dilemma der Zeugenschaft deutlich. Dass die „Rapportführer“ verbrecherisch und despotisch handelten, dass gar Kapos und Blockälteste als Mitgefangene für minimale Vorteile zu sadistischen Verbrechern wurden, mag ganz unbestreitbar sein, doch „verbürgte Zeugnisse und … persönliche Erfahrungen“ verstellen gleichzeitig auch die Machtstrukturen. Die geschmackvolle Villa mit neo-barockem Interieur am Wannsee in malerischem Novembermittagslicht lässt sich schwer mit den Barracken von Auschwitz-Birkenau und den Rapporten im Novemberregen zusammenbringen. Am Kamin über dem Wannsee war der Beschluss der Vernichtung fast ein Kinderspiel. 

Was die weiblichen Häftlinge angeht, um die ich mich immer wieder nach Kräften kümmerte, basieren meine Beschreibungen auf den Erzählungen der Betroffenen selbst oder es sind Ereignisse, die sich vor meinen Augen abgespielt haben. Es handelt sich also um tatsächliche, auf jeden Fall verbürgte Zeugnisse und um persönliche Erfahrungen. Die Beschreibung meines Lebens zeichnet auch das Leben der anderen Gefangenen nach.[7]

  

Die Zeugenschaft übernahm und übernimmt Heinz Kounio vor allem damit, seine Erinnerungen aufzuschreiben und mündlich zu erzählen, wozu er offenbar von seinen Kindern und seiner Frau um 1980 gedrängt worden war. Die Erinnerungen sind dabei auch solche an Gespräche mit Mitgliedern der „Sonderkommandos“, die sich als Arbeiter direkt im Krematorium in einer besonders prekären Lage befanden. Von ihnen sind kaum längere Veröffentlichungen überliefert, weil sie, wenn man Kounio folgen will, meistens einen geringen Bildungsgrad hatten. Sie waren wohl kaum in der Lage, einen längeren Text zu schreiben. Kounio verdankt ihnen indessen, den „Betrieb“ der Krematorien besonders detailliert und grauenvoll beschreiben zu können.

In den Sonderkommandos gab es viele griechische Israeliten, von denen einige überlebt haben und die so ihre Geschichte erzählen konnten. Der Grund für die Auswahl der Griechen für das Sonderkommando lag auf der Hand: Viele von ihnen, die aus Thessaloniki oder Korfu stammten, hatten als Lastenträger und Tagelöhner im Hafen gearbeitet. Sie waren stark und in der Lage, schwere Lasten zu heben, was für den Transport der Leichen vonnöten war. (S. 49)  

  

Wie sich an der neueren Übersetzung von Primo Levis Text Ist das ein Mensch? 2011 zeigte, stellte das Aufschreiben der Erlebnisse die Überlebenden vor eine besondere Schwierigkeit. Wie sollten sie eine Sprache für das finden, was sie erlebt hatten? Mit der Verzögerung von 35 Jahren wurde es Kounio allererst möglich, eine bereits reflektierte Sprache für das Unerzählbare zu wählen. — Die kürzlich verstorbene Überlebende Ilse Aichinger hatte bereits 1948 mit Die größere Hoffnung als „Roman“ auf ganz andere Weise ihr Zeugnis formuliert. — Gerade das Ringen um Genauigkeit und Struktur, um Fakten verfehlt allerdings immer auch das Erlebte bei Kounio. Das Erzählen begründen zu wollen und der Zwang, es richtig erzählen zu müssen, kommen in den Formulierungen immer wieder zur Sprache und kollidieren mit der Planbarkeit der Vernichtungsverbrechen. Mit dem 18. Januar 1945 schreibt Kounio nicht nur von der bevorstehenden Evakuierung des KZs Auschwitz, erzählt wird auch von einer bewegenden Begegnung mit seiner Mutter und Schwester.

Ohne Rücksicht auf Verluste näherte ich mich so weit wie möglich und schickte Mutter und Schwester Handküsse durch den Stacheldraht. Dieser wunderbare Moment hat sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt und wird dort für immer lebendig bleiben. (S. 113) 

 

Der „wunderbare Moment“ ist auch ein schweres Trauma, eine Verletzung. Denn weit entfernt davon, ein schöner Moment zu sein, beschreibt er einen Moment großer Nähe und brutaler Trennung zugleich. Vielleicht ist es diese Passage, die Kounio am deutlichsten als mittlerweile siebzehnjährigen Jugendlichen trifft. Denn die Jugend hatte er schon mit der Ankunft in Auschwitz verloren und nach seiner Befreiung fühlte er sich „in (s)einem Innern … wie ein alter Mann“ (S. 237), obwohl er knapp 18 Jahre alt war. Robert Harvey hat 2010 in Witnessness – Beckett, Dante, Levi and the Foundations of Responsibility das Dilemma der Zeugenschaft[8] anhand der Lektüre von Primo Levis Arbeit formuliert. 

In the work of Primo Levi, where the faculty to witness without the complete experience of event receives its clearest (if virtual) theoretization, it would have simply been necessary for us to read more carefully. Levi’s inscription of the lesson affirming that even in extraordinary cases where the subject was witness to an event, each and every being of a witness is an artificial construct – a state predicated, that is, on a temporal delay and a spatial displacement – afterwit is an unambiguous inscription.[9]   

Auf dem Cover ist das „Tagebuch“ als Foto abgedruckt, das Heinz Kounio nach seiner Befreiung im Konzentrationslager Ebensee am 6. Mai 1945 angelegt hat. Der Kalender ist von 1941. Kounio hat mit einem Rotstift die „1“ durchgestrichen und mit Bleistift eine „5“ dahinter gesetzt. Die abgebildete Seite ist eng mit Bleistift in Griechisch beschrieben. Dieses „Tagebuch“ diente ihm zur Erinnerung für sein Buch 1981. Das Tagebuch ist insofern in einem besonderen Modus abgefasst. Es soll der nachträglichen Erinnerung dienen. Gern würde man als Leser mehr über dieses einzigartige Tagebuch und der Erinnerungsarbeit erfahren, was indessen im Buch nicht genauer thematisiert wird. Der Impuls, nach der Befreiung das Erlebte und Erlittene aufschreiben zu wollen, damit es nicht vergessen wird, ist natürlich von großem Interesse. Für spätere Veröffentlichungen wäre es von großem wissenschaftlichen Interesse, die Wieder- und Umschrift, der ersten Aufzeichnungen editorisch zu berücksichtigen. 

Eine Besonderheit des Tagebuchs sind die Fotografien, die Salvator Kounio unmittelbar nach der Befreiung im KZ Ebensee mit dem Fotoapparat eines amerikanischen Soldaten von seinem Sohn und den Mitgefangenen aufnahm. Während Fotodokumentationen sonst von den Teams der Amerikaner nach der Befreiung angelegt wurden, ist es hier ein Fotograf und gerade befreiter Gefangener, der fotografiert. Sie werden so zu ganz besonderen Zeugnissen, weil der Fotograf unmittelbar in das Leiden und die Freude über die Befreiung verwickelt ist. Es macht natürlich einen Unterschied, ob ein GI oder der Vater den Sohn fotografiert. Zu den Fotos gehört auch ein erschütterndes mit dem nackten, völlig abgemagerten Sohn und der Bildunterschrift:

Konzentrationslager Ebensee

Im Vordergrund der Autor Heinz S. Kounio. Bei der Befreiung des Lagers befand er sich in einem Zustand lebensbedrohlicher Erschöpfung. Eine spätere Befreiung hätte sicher seinen Tod bedeutet. (S. 132)  

 

Das „Tagebuch“ von Heinz Kounio als Zeugnis lässt sich natürlich nicht leicht lesen. Wie ließe sich eine Sprache finden für das Unsagbare? Diese Problematik spitzt sich noch einmal zu, wenn Kounio als Übersetzer von Befehlen missbraucht worden ist. Er selbst formuliert es übrigens nicht als Missbrauch, sondern als Rettung. Er hat die schwere Bürde der Zeugenschaft auf sich genommen. Und er formuliert das Grauen mit der Distanz der Zahlen und Funktionsweisen, weil es ihm vielleicht auch anders nicht möglich ist. Die „persönliche(n) Erfahrungen“ lassen sich für die Krematorien – „Bau und Betrieb“ – eben auch als „Beschreibungsversuch“[8] nur in Worte fassen, um das Unvorstellbare versuchsweise zu erzählen. — Und dann, als die Buchvorstellung beendet ist und der Berichterstatter hinaus in die Novembersonne geht, ereignet sich die fast himmelschreiend ungerechte Idylle, dass ein Fuchs auf der Auffahrt zur Villa des Verbrechens eine Maus fängt und sie an einem Baum vergräbt.

 

Torsten Flüh

 

Heinz Salvator Kounio 

Ein Liter Suppe und 60 Gramm Brot
Übersetzung: Michaela Prinzinger und Athanassios Tsingas
Sprache: Deutsch 

256 Seiten, Klappenbroschur 

14 Abbildungen 

19,90 € 

 

Gedenkstätte

Haus der Wannsee-Konferenz

Am Großen Wannsee 56-58

14109 Berlin

täglich 10:00 - 18:00 Uhr

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[1] Heinz Salvator Kunio: Ein Liter Suppe und 600 Gramm Brot. Das Tagebuch des Gefangenen 109565. Berlin: Hentrich & Hentrich, 2016, S. 9.

[2] Ebenda S. 23.

[3] Ebenda S. 29-41.

[4] Ebenda S. 38.

[5] Ebenda.

[6] Ebenda S. 39.

[7] Ebenda S. 40.

[8] Siehe auch: Torsten Flüh: Witness’s Eyes Wide Shut. Robert Harveys Witnessness im Gespräch mit Sigrid Weigel. In: NIGHT OUT @ BERLIN 8. Januar 2011 19:13.

[9] Robert Harvey: Witnessness – Beckett, Dante, Levi and the Foundations of Responsibility. New York: Continuum Internatioal Publishing Group, 2010, p. 106.

[10] Ebenda S. 45-49. 


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