Trotzdem. Oder: Die Kapitalisierung der Religion durch Trump - Das größte Weihnachtsgeschenk aller Zeiten und Weihnachtsplätzchen

Geschenk – Weihnachten – Backen 

 

Trotzdem. Oder: Die Kapitalisierung der Religion durch Trump 

Das größte Weihnachtsgeschenk aller Zeiten und Weihnachtsplätzchen backen im Wedding

 

Gestern habe ich mit Mädchen und Jungen im DRK-Jugendladen Wedding Weihnachtsplätzchen gebacken. Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn Donald Trump nicht im Begriff wäre, seinen Wählern das größte Weihnachtsgeschenk aller Zeiten zu versprechen – „a giant tax cut for christmas“. So spricht er seit Wochen von seiner Steuerreform, während Melania Trump bereits am 27. November 2017 die Christmas Decorations at the White House vorführte. Sie wiederholt es seither vermutlich endlos, jedenfalls als Videoclip. Es gibt einen etwas monotonen Sound zum einminütigen Videoclip aus dem Weißen Haus. Und man darf gewiss sein, dass die Mitarbeiter des Weißen Haues alles gegeben haben, um die Räume und die First Lady vorteilhaft erscheinen zu lassen.

 

Slavoj Žižek hat kürzlich an das Zusammenspiel von Opium, Volk und Religion in den USA erinnert.[1] Die christliche Religion ist nicht zuletzt mit Vizepräsident Mike Pence, der vom Katholizismus zum evangelikalen Glauben konvertiert ist, stark im Weißen Haus. Donald Trump nimmt an wöchentlichen Bibelstunden teil und kommentiert Passagen der Heiligen Schirft positiv. Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Donald Trump hatte keinen anderen Sinn, als das Wahlversprechen an seine jüdischen und vor allem christlich-fundamentalistischen Wähler einzulösen. Trump liefert nach religiösen Maßstäben. Er sagt der Droge Opium den Kampf an. Und Michael Durkheimer bestätigt bei Forbes: „As Religion Falls, Opiate Use Rises in America.“[2] Kampf dem Opium und Rückkehr zur Religion.


Closing Argument (Screeshot und Zuschnitt T.F.)

Weihnachten wird für Donald Trump zum Fest. The Closing Argument for Tax Reform im weihnachtlich dekorierten Weißen Haus wurde am 14. Dezember als ultimatives Krippenspiel aufgeführt.[3] Wirklich. Ein junger Farmer mit Bart tritt mit seinem Sohn, drei Töchtern und seiner Frau ans Rednerpult. Josef war in der Weihnachtsgeschichte schon immer etwas mundfaul und so ist denn auch die Mutter mit einer Tochter auf dem Arm, die klarmacht, wie sehr ihr die Steuerreform helfen wird. Am linken Rand darf sich eine farbige Familie mitfreuen. Und am rechten stehen irgendwelche heiligen drei König. Christi Geburt als Steuerreform oder umgekehrt. Wir dürfen uns nicht über die aktuelle Lage hinwegtäuschen. Man muss nicht ein Wort des Closing Argument verstehen, um zu erkennen, was mit jovialem Rassismus aufgeführt wird. Farbige sind auch religiös.    


Closing Argument (Screeshot und Zuschnitt T.F.) 

Zurück zur Weihnachtsdekoration. Die enthobene Schneekönigin beherrscht den Gang über den spiegelnden Marmorboden, als sei er nur für sie gemacht. Von Mitarbeitern der Küche im Weißen Haus werden makellose Weihnachtsplätzchen präsentiert. Die First Lady trägt lässig einen Mantel über den Schultern. Die Nägel sind zu lang, um Teig zu kneten. Am Rand ein farbiger Mitarbeiter. Während alle anderen Personen für Innenräume, die wahrscheinlich eher überheizt sind, angemessen gekleidet sind, fröstelt es Melania in der glitzernden Indoor-Winterlandschaft offenbar. Zum Videoclip gibt es mittlerweile 19.160 Kommentare. Es gibt einen kleinen Kommentarkrieg zwischen Bewunderern und Hassern: 

this is the Christmas Season, I really hate all the ugly comments and ugly words, if you do not like it here than leave.  

ms President the White House is very beautiful as are you so many trees and so white!! great music.  "MERRY CHRISTMAS" 

ANTWORTEN 72 

Short Movies MSP 

vor 1 Tag 

You cant make someone leave this video when its not yours 

ANTWORTEN 

vor 1 Tag 

I am sure Frances knows that <eyeroll>  She was simply making a point for those who are devoid of the ability to keep their hateful thoughts to themselves when it is totally unnecessary. :-)

 
Christmas Season (Screenshot und Zuschnitt T. F.)

Der Clown und die Schneekönigin geben keinen Anlass, Weihnachten für ein friedvolles Familienfest zu halten. Trotz oder gerade wegen der wöchentlichen Bibelstunden mit dem evangelikalen Priester Ralph Drollinger, der die Bibel wörtlich auslegt, schafft Trump gerade die christliche Religion ab, indem er sie als Steuerreform aufführt.[4] Offenbar beschäftigen sich sehr viele Menschen mit kaum etwas anderem als der Kommentierung eben des Clowns und der Schneekönigin. Das zählt im Medienzeitalter, bindet Energien und lenkt von einer konstruktiven Diskussion ab. „Hatefull thoughts“ und Hass werden zum Volkssport. Was der erste Mann des Staates sagt und wie er es twittert, auch gern einmal mit dem F***-Wort, erzeugt nicht nur Hass. Er macht den Hass zum spaßigen Gesellschaftsdiskurs.


Closing Argument (Screeshot und Zuschnitt T.F.) 

Möglicherweise funktionieren bei Trumps Wählern tatsächlich das Krippenspiel und die Rückkehr des weißen Mannes in den Mittelpunkt der Geschichte. Die Marginalisierung farbiger Menschen fällt auch bei einer Reportage vom präsidentiellen Lieblingssender Fox News insider vom 30. November auf.[5] Melania Trump betritt in einem weißen Kleid mit weiten Glockenärmeln einen Raum im Weißen Haus, in dem weiße und farbige Kinder an der Weihnachtsdekoration hochdiszipliniert basteln. Melania reicht einem vielleicht zehnjährigen farbigen Jungen mit Brille huldvoll die Hand. Er strahlt vor Glück. Auch hier spricht die Frist Lady im Unterschied zu Karen Pence, der Second Lady, nicht. Melania Trump, die weiße Frau, spricht nicht. Ihre Auftritte und Rollen sagen alles. Karen Pence, Second Lady, erklärt immerhin am 19. Dezember die Symbolik des Weihnachtsbaums des Vizepräsidenten. Gar nicht auszudenken, Ivana Trump, Donald Trumps erste mondäne, geschäftstüchtige und durchsetzungsfähige Ehefrau, wäre in die Weihnachtsvorbereitungen geplatzt.


Christmas Season (Screenshot und Zuschnitt T. F.)

Man mag eine Ballettszene im von Melania Trump dekorierten Weißen House „romantisch“ finden. Sie ist es nicht. Ganz offensichtlich wird hier Schwanensee von Peter Tschaikowsky ohne schwarze Schwäne getanzt. Melania sieht sich, Disneys Hollywood hätte es nicht besser in Szene setzen können, weiße Kunst an. Das Weiße Haus hat sich mit der Schneekönigin im weißen Kleid in einen weißen Winterwald verwandelt. Weißer geht es gerade dann nicht, wenn Melania Trump in den nächsten Bastelszenen ständig gut gewaschene farbige Kinder herzt. Zu Weihnachten werden eben selbst, ja, mein Gott, wie soll man diesen Rassismus denn sonst nennen, Sklavenkinder geherzt, damit die weiße Frau noch mächtiger, schöner und besser erscheint.

 
Christmas Season (Screenshot und Zuschnitt T. F.)

Der Kitsch zu Weihnachten im Weißen Haus ist hochpolitisch. Die Weihnachtsszenen korrespondieren direkt mit den rassistischen Aufständen vom August in Charlottesville, als der Präsident die „Unite the Right“-Bewegung in Schutz nahm. Am 13. August machte Trump Politik vom Golf Club aus und verfälschte mit seiner Aussage die Ausschreitungen der Rechten: „We condemn in the strongest possible terms this egregious display of hatred, bigotry and violence on many sides, on many sides.“ Es waren nicht viele Seiten, sondern die ultrarechte „Seite“. Kitsch verdeckt die wahren Machtverhältnisse. Mit sauberen Händchen dürfen die schwarzen Kindlein auch das weiße Kleid, der weißen Frau anfassen und sie umarmen. 


Christmas Season (Screenshot und Zuschnitt T. F.) 

Weit über die allgemeine, kapitalistische Weihnachtsfolklore eines Adventsfests der 1.000 Lichter von Florian Silbereisen etc. hinaus, stärker als jede Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten im Deutschen Fernsehen oder jeder deutsche Weihnachtsmarkt in Taipei, Honkong oder Birminghams Frankfurt Chrismas Market, von der  Tourismus + Congress GmbH Frankfurt/Main organisiert, haben es Donald Trump und seine Beratergang geschafft, die Weihnachtszeit politisch aus- und umzudeuten. Es geht also nicht um eine vielleicht sehr amerikanische Ausdeutung von Weihnachten, sondern darum politische Entscheidungen mit einem romantisch-bunten Weihnachtsdekor zu rahmen. Die Plätzchen sind mit äußerster Präzision ausgestochen und mit dickem Zuckerguss dekoriert. Hier geht es nicht um eine Freude am Machen für Kinder, sondern darum die Welt in altbackenen Schablonen auszustechen.


Christmas Season (Screenshot und Zuschnitt T. F.) 

Am Vorabend zum 3. Advent hielt Pfarrer Ermano Meichsner in der St.-Jacobi-Kirche in Berlin vor spärlich gefüllten Reihen eine engagierte Predigt. Er redete durchaus direkt der Gemeinde über Konsumismus, Mittelmeerflüchtlinge und Armut ins Gewissen. Doch diese lutherisch-moralische Auffassung von Weihnachten liegt nicht im Trend der Zeit. Trumps Gemeinde erwartet, dass mit Zuckerguss Grenzziehungen geliefert werden. Die Steuerreform gefährdet massiv die ohnehin schon desaströse amerikanische Infrastruktur. Doch Trump löst ein, was gefordert wird. Warum? – Wer alles bekommt, was er gefordert hat, muss sich den Erwartungen dessen unterwerfen, der geliefert hat, sonst wird er gefeuert. Zu Weihnachten 2017 bricht Trumps nicht nur kapitalistische oder evangelikale, sondern totalitäre Logik hervor. Das ist die wahre Weihnachtsbotschaft, vor der man sich schon bald nirgends auf der Welt wird verstecken können. Wenn ihr nicht mit uns seid, dann seid ihr gegen uns und bekommt kein Geld mehr. Die Paranoia hat eine neue, weltpolitische Qualität erreicht.


Christmas Season (Screenshot und Zuschnitt T. F.) 

Im Falle des nationalen Gesundheitsnotstands, der im Oktober von Präsident Trump für die USA ausgerufen wurde, konnte Slavoj Žižek die weihnachtliche Volte nicht voraussehen. Gesundheitsnotstand und Weihnachten im Weißen Haus gehören allerdings zusammen. Nimm den Bürgern ihr Opium, damit sie zur Religion zurückkehren! Das ist die Agenda. Trumps Feldzug gegen den Konsum der Opiate in Amerika soll genau das umkehren, was Michael Durkheimer als Säkularisierungsgeschichte angerissen hat. Das ist eine relativ krude Logik, die dennoch funktioniert. Geh in die Kirche statt zum Arzt. Es geht insofern nicht um die Gesundheit, sondern um die Religion als Opium, als „eine globale „geistige Landkarte““  und Machtmittel in den Händen einer Führungselite. 

Von diesem (Alain Badiou, T.F.) stammt die grundsätzliche Vermutung, ob nicht der soziale Raum, in dem wir heute leben, zunehmend als weltlos erfahren wird. Selbst der Antisemitismus der Nazis, so grauenhaft er war, eröffnete eine Welt: Er beschrieb ihre kritische Lage, indem er einen Feind namens "jüdische Verschwörung" postulierte; er benannte ein Ziel und die Mittel, um es zu erreichen. Der Nazismus offenbarte die Wirklichkeit auf eine Weise, in der es seinen Gefolgsleuten möglich war, eine globale "geistige Landkarte" zu erwerben, die einen Platz für ihr eigenes sinnerfülltes Engagement vorsah.[6]

 

Trump bietet mit entschiedener Brachialgewalt ein neues Mindmapping und kehrt damit gerade Karl Marx‘ Formulierung von der Religion als Opium für das Volk um. Das Volk soll sich hinter der Religion, hinter evangelikalen Predigern sammeln. Volk und Religion sollen das Opium ersetzen: Das homogene amerikanische Volk als Opium und Religion des Populismus. Was nicht homogen ist, wird durch die Religion homogenisiert. Die christliche Religion soll nicht etwa nur als Opium den Geist und die gesellschaftlichen Verhältnisse benebeln, der Leidensdruck soll nicht gemildert, sondern mittels der Bibelexegese erhöht werden. Anders lässt sich eine Senkung des Spitzensteuersatzes für Reiche und Superreiche nicht erklären. Der Mittelschicht-Farmer soll 2.000 US$ mehr in die Tasche bekommen. Wer darunter liegt beim Einkommen, muss sich gefälligst anstrengen. „Make America great again“, ist kein Sozialprogramm, sondern ein Zwang zum gnadenlosen Erfolg.

 

Žižek geht im November noch davon aus, dass Trump mit dem Gesundheitsnotstand die Krankheit „heilen möchte“. Davon ist nicht auszugehen. Wenn es den Leuten noch schlechter geht, weil sie keine Opiate mehr bekommen, dann werden sie mehr und mehr auf evangelikale Prediger hören. Der Druck „des Über-Ichs“ in einer Kombination aus Bibelexegese und Kapitalismusversprechen soll nicht weniger werden, sondern zunehmen. Damit dreht Trump „den Druck, das Leben in all seiner Intensität in vollen Zügen zu genießen“, um. Es gehört nicht zum Machtkalkül, die Krankheit heilen zu wollen. Es ist vielleicht eher ein Fake-Versprechen. Trump ist bis hin zur Drohung an die Vereinten Nationen, die Gelder für jene Staaten zu kürzen, die Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels anerkennen, ein skrupelloser Machtpolitiker, der twittert, damit sich alle nur mit ihm beschäftigen. 

Das ist der wahre Grund, warum Millionen Menschen Zuflucht in diversen Opiaten suchen – nicht nur aus Armut und Perspektivlosigkeit, sondern aufgrund eines unerträglichen Drucks des Über-Ichs, eines Drucks in doppelter Gestalt: als Druck, beruflich erfolgreich zu sein, und als Druck, das Leben in all seiner Intensität in vollen Zügen zu genießen. Vielleicht ist dieser zweite Aspekt sogar verstörender: Was bleibt noch von unserem Leben, wenn selbst unser Rückzug ins private Vergnügen Gegenstand einer brutalen Verordnung ist? Kurzum: Ist Trump selbst – die Art und Weise seines Vorgehens, seiner endlosen Tweets und so weiter – nicht die Ursache der Krankheit, die er heilen möchte?[7]

 

Ganz falsch liegt Žižek nicht, wenn er die „endlosen Tweets und so weiter“ wie das Krippenspiel der Steuerreform als „Ursache der Krankheit“ sieht. Die Befehlsförmigkeit der Sprache im Medium Twitter haben Trump und seine Gang bereits im Wahlkampf zur Perfektion erhoben.[8] Es ist nicht wichtig, was getwittert wird. Hauptsache die Follower und Journalisten kommen auf gar keine anderen Gedanken mehr, als sich nur mit den albernen Tweets aus dem Bedroom des Präsidenten zu befassen. Das hatte noch kein anderer Präsident so gut verstanden, wie Trump. Darin hat er ein gewisses Machtmonopol. Niemand twittert so effizient wie er.

 

Was kann man also in dieser traurigen Lage tun? – Backen Sie Weihnachtsplätzchen mit Kindern! Kinder und jüngere Jugendliche können sich bei einer größeren Backaktion wie im DRK-Jugendladen Wedding mit der Dekoration eines einzigen Kekses verlieren. Dann werden auf den Zuckerguss aus Zitronensaft und Puderzucker Herzchen einzeln draufgelegt. Eine Glocke verwandeln sie mit Marzipandekor, roter und grüner Zuckerschrift sowie rosa Glitzerzucker fast schon in eine Weihnachtspyramide. Nicht immer lassen sich die Farben und Formen deutlich erkennen. Sie sind oft rätselhaft. Doch bestimmt hat sich jedes Kind etwas dabei gedacht, ohne gleich das richtige Wort oder Bild dafür zu haben. Serhat und Mohamed haben schon einmal in der Grundschule Plätzchen gebacken. Nisrin und Sarah zeigen einander jede ausgestochene Form, die manchmal viel zu dünn fürs Backblech ist. – Darf man das sagen? Ich glaube wirklich, dass Kinder die Weihnachtsplätzchen backen dürfen, bessere Menschen werden.

 

In diesem Sinne trotzdem frohe Weihnachten und den Menschen ein Wohlgefallen. 

 

Torsten Flüh    

 

DRK-Jugendladen Wedding 

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[1] Slavoj Žižek: Flucht in den Rausch. Was hat die Drogenkrise in den Vereinigten Staaten mit unserer Wirtschaftsform zu tun? Ein Ausnüchterungsversuch. In: Die Zeit 22. November 2017, 16:44 Uhr Editiert am 26. November 2017, 8:32 Uhr.

[2] Michael Durkheimer: As Religion falls, Opiate Use Rises in America. In: Forbes OCT 30, 2017 @ 01:00 PM.

[3] Sämtliche hier zitierte Videos sind über die offizielle Website des Weißen Hauses und über YouTube abzurufen.

[4] (O. A.): Der Prediger im Weißen Haus will „das Herz von Trump verändern“. In: Welt Veröffentlicht am 29.10.2017.

[5] Christmas at the White House: How the First Family Is Celebrating the Season. In: FoxNews insider Nov 30 2017 9:38pm.

[6] Slavoj Žižek: Flucht … [wie Anm. 1].

[7] Ebenda.

[8] Vgl. zur Befehlsförmigkeit von Twitter: Torsten Flüh: Salon in revolutionären Zeiten. Rebellionen, Revolutionen oder Reformen im Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. In: NIGHT OUT @ BERLIN 26. Januar 2017 16:31.