Zeit der Gespenster - Zum 24. 007-James-Bond-Film Spectre im CineStar

Gespenst – Zeit – Überwachung 

 

Zeit der Gespenster 

Zum 24. 007-James-Bond-Film Spectre in der Originalversion im CineStar 

 

Sie hat ihren großen Auftritt in Spectre tief unten in den Geheimkellern des Headquarters vom MI 6 oder was davon seit seiner Zerstörung in Skyfall (2012) übrig geblieben ist. Schnitttechnisch öffnet sich eine dunkle Metalltür von der Mitte. Sie ist schön. Drei Männer – 007, Q und Bill Tanner – staunen wie große Jungs. „Isn’t she beautiful“, sagt Q. Gegenschnitt: die Türen fahren geräuschlos zur Seite, silbrig glänzen die leichten Kurven und geben den Blick der Männer auf den neuen DB10 von Aston Martin, Bonds neuem Superauto, frei. Im Englischen ist das Auto weiblich. Und Silbern lackiert wird auch der DB5 aus dem Jahr 1963 sein, in dem James Bond mit Madeleine Swann am Schluss davonfahren wird.

 

Selbst im Unterschied zu Skyfall sind die Transformationen des Weiblichen bei den sogenannten Bond Girls bemerkenswert. Die Spectre-Witwe Lucia Sciarra (Monica Belucci) und die Psychotherapeutin Dr. Madeleine Swann (Léa Seydoux) sprengen und erweitern das Schema der Bond Girls. Im Unterschied zu Séverine, die lediglich die Begleiterin des Cyberterroristen Raoul Silva in Skyfall war, sind Lucia Sciarra „a respected woman“ in Rom und Madeleine Swann als Ärztin in einer Privatklinik in den Alpen berufstätig. Swann hat als Psychotherapeutin gar Humor, weil der analytische Fragebogen bereits ausgefüllt und unterschrieben ist, bevor Bonds Befragung beendet werden kann. Die männlichen Klienten der Privatklinik ähneln sich wie ein Ei dem andern. Nicht zuletzt ist Lucia Sciarra eine, wie man sagt, reife Frau von 50 Jahren und damit 3 Jahre älter als James Bond bzw. Daniel Craig.

 

Die Zeitlichkeit der Filmerzählung von Spectre spielt eine vielfache Rolle. Stärker noch als in Skyfall mit dem ehemaligen Agenten Raoul Silva spielt die Vergangenheit in die Bond-Gegenwart hinein. Nicht nur wird mit dem DB10 und dem DB5 von Aston Martin ein zeitlicher Bogen vom ersten 007-Film, Dr. No, über ca. 52 Jahre geschlagen, vielmehr wird der DB10 besonders als prototypisches, weibliches Superauto inszeniert. In Skyfall war lediglich der DB5 als Erinnerungsvehikel aufgetaucht. Spectre schließt in gewisser Weise und Art einer paradoxen New History die Vergangenheit mit der Gegenwart kurz. Aus der Vergangenheit generiert sich nicht einfach eine Chronologie, an deren Ende Gegenwart und Zukunft stehen. Stattdessen kehrt die Vergangenheit wie mit dem allerersten Zwischentitel „The dead are alive“ als Motto wieder.

 

Spectre heißt einerseits im Englischen Gespenst, wird im Amerikanischen specter geschrieben und geistert als mafiaähnliche Weltorganisation, Special Executive for Counter-intelligence, Terrorism, Revenge and Extortion, also Sondereinheit für Gegengeheimdienst, Terrorismus, Rache und Erpressung, seit dem ersten Film der Bond-Serie durch die Produktionen. Erst 2013 gelang es der EON-Produktionsfirma nach jahrzehntelangem Urheberrechtsstreit, die Rechte für einen gleichnamigen Film zu bekommen. Anders gesagt, das Gespenst gehört wie Bond nicht nur zur Serie, sondern kehrt mit Unterbrechungen unablässig wieder, um die Serie allererst auf auch gespenstische Weise zu generieren. Es wird ständig bekämpft, wiederholt getötet und kommt doch immer wieder zurück.

 

Das Gespenst schlug immer auch eine Genealogie des Bösen und des Verbrechens aus nationalen Mentalitäten vor, bevor es überhaupt eine Mentalitätenforschung in den Kulturwissenschaften gab. Bereits Dr. No (Joseph Wiseman), deutsch-chinesischen Ursprungs, gehörte 1962 in der Verfilmung des Romans von 1958 der Spectre-Organisation an. Und 1967 zeigte sich Ernst Stavro Blofeld (Anthony Dawson), polnisch-griechischer Herkunft im kaiserlichen Danzig geboren und so in Deutschland aufgewachsen, zum ersten Mal als Inkarnation des Bösen und internationaler Kopf von Spectre, dessen Emblem ein achtarmiger Krake ist.

Während in Skyfall eine Meduse bzw. Qualle ebenso schemenhaft wie liquide über die Bildschirme glitt, kehrt in Spectre der Krake zurück. Der Krake unterscheidet sich als Bild entschieden von der Qualle. Er ist weitaus konkreter. Während die Qualle mit unzähligen Tentakel ausgestattet ist, ebenso transparent wie geheimnisvoll erscheint und über einen transparenten Körper ohne genau unterscheidbaren Kopf verfügt, lässt der Krake den Kopf mit Augen bildlich wiederkehren. Anders gesagt: Das Verbrechen hat einen Kopf, der sichtbar und greifbar ist. Mit dem Österreicher Franz Oberhauser kehrt der sadistische Kopf und das Gehirn des internationalen Verbrechersyndikats Spectre, Ernst Stavro Blofeld (Christoph Walz), zurück. Die Personalisierung des Verbrechens nimmt gegenüber Skyfall nicht nur wieder eine konkrete Gestalt an, vielmehr noch wird es familiengeschichtlich als James Bonds Herkunft erzählt.

 

Die Sprache der Tiere spielt in Spectre eine durchaus geisterhafte und geistige Rolle. Der Krake wird in der Titelsequenz ebenso erotisch wie übermächtig in Szene gesetzt. Die schwarzen Arme eines Riesenkraken gleiten über den nackten Oberkörper von James Bond wie die Körper mehrerer nackter Frauen. Doch der Krake oder Oktopus bleibt seltsam harmlos, insofern er die Körper offenbar nicht zerstört, tötet oder gar mit dem Schnabel verzehrt. Am anderen Ende der Spectre-Zoologie macht sich Franz Oberhauser über James Bond als Kuckuck lustig, um darauf anzuspielen, dass sein Vater den Waisen James als Kind angenommen hatte. James habe wie ein Kuckuck ihn als älteren Bruder aus dem Nest geworfen. Einerseits wird damit eine psychologische Erklärung für das sadistisch Böse angeboten, andererseits wird James Bond in masochistische Schuldposition gebracht.

 

Natürlich hat Spectre einen Plot, der mit einer Überschreitung beginnt. Denn 007 hatte sozusagen im testamentarischen Auftrag von M (Judy Dench) in Skyfall außerhalb offizieller Legitimation gehandelt und in Mexiko Stadt Marco Sciarra umgebracht. Der testamentarische Auftrag gehört zu jenem Bereich des Gespenstischen, das den gesamten Film durchzieht. Nicht nur kehrt M mit einem Cameo in einer Videoeinspielung mit dem Auftrag postum wieder, sondern der neue M (Ralph Fiennes) residiert nun in einem altmodisch, holzgetäfelten Raum, als gelte es, an das Empire und seine unmögliche Wiederkehr zu appellieren. Gleichzeitig will der neue Geheimdienstkoordinator C oder Max Denbigh (Andrew Scott) das Geheimagentenprogramm 00 in einem transparenten Glasturm am Ufer der Themse abschaffen und ersetzen. Bond wird außer Dienst gestellt und macht dennoch weiter. Die Überschreitung der dienstlichen Anweisungen stellt einerseits das Individuum gegen ein System, andererseits geschieht sie im Dienst eines Auftrages über den Tod hinaus.

 

Die Diachronie und Synchronie als gegensätzliche Zeitlichkeiten von sprachlich formulierten Aufträgen und der Verwandlung in Handlung strukturieren Spectre zu tiefst. Der bestimmte und Leben beendende Zeitpunkt des Todes wird durch den Auftrag medial in eine Zeit übertragen, die nichts mehr mit der des Auftrags gemein hat. 007 handelt nicht synchron mit den Anweisungen seiner Dienstherren, sondern lässt den Geist von M als Olivia Mansfield aus Skyfall weiter bestimmen. Mehr noch Eve Moneypenny (Naomie Harris) überbringt James einen Kasten mit teilweise angebrannten Dokumenten aus dem Landhaus Skyfall. Denn das diachrone Handeln von James Bond führt vor allem dazu, dass er aus einer Synchronie mit den aktuellen Dienstanweisungen herausfällt.

 

Selten oder besser gar nicht wurden in einem James-Bond-Film bildlich stärkere Szenen der Vereinzelung und Einsamkeit inszeniert als in Spectre. Dazu gehört auch jene Einstellung, in der sein Weg über einen großen Platz des Ministeriums führt. Aus der panoramatischen Vogel-Perspektive überquert einzig und allein James Bond den kreisrunden Platz mittig. Dabei ist es weniger die Einsamkeit des Helden, die aufgerufen wird, als vielmehr jene des Nerd, der mit der ganzen Welt vernetzt sich vor dem Bildschirm in größter Einsamkeit eingeschlossen findet.

 

Bildtechnisch wird Spectre in einer noch stärkeren Breitwandversion präsentiert. Das Bildfeld dehnt sich noch weiter ins Panorama, um das Blickfeld abzudecken. Einerseits werden die sogenannten Establishing Shots oder Eröffnungsszenen so sehr in die Breite gezogen, dass Städte – Mexiko, London, Rom, Tanger – und Landschaften – Altaussee, Alpen, Wüste – überblickt werden können, als liege alles vor dem Zuschauer ausgebreitet. Andererseits wird die Vereinzelung James Bonds auf die Spitze getrieben. Die Illusion der Allansicht kippt auf diese Weise permanent in das Gefühl der Vereinzelung und des Überwachtwerdens. So ist es denn auch die Technologie der Überwachung durch Kameras überall und zu jeder Zeit, die die eigentliche Macht der Spectre-Organisation generiert. Die panoramatische Vernetzung und Zieleinrichtung der Kameras wird zum Weltkontrollsystem von Spectre.  

 

Das Hauptquartier von Spectre liegt zumindest nach der Syntax der Schnitte in der nordafrikanischen Wüste. Es ist ein Hybrid aus komfortablem Silicon Valley und Miniversion des NSA Utah Data Center in Bluffdale.[1] Während auf dem Laptop von Q noch Datenkolonnen den Krake erscheinen ließen, sitzen in Franz Oberhausers Hauptquartier militärisch gedrillte Garnisonen von Mitarbeitern vor Bildschirmen. Bild und erzählbar werden soll auch im Unterschied zu Skyfall die Überwachung im Zeitalter des Internets und der Datenströme. Oberhauser spielt Bond zur Folter die Szene vor, in der er dem durch Thallium vergifteten Mr. White seine Pistole gibt, der sich daraufhin erschießt. Die Überwachung wird auf geradezu anachronistische Weise inszeniert, hätte doch Spectre längst alle Mobile-Telefonate, GPS-Angaben und Mails von Bond auswerten können. Doch das lässt sich, wie 2013 mit den Programmen X-Keyscore und Prism gezeigt werden konnte, visuell schlecht darstellen. 

 

Die Dramaturgie der James-Bond-Filme lebt von einer merkwürdigen Spannung zwischen möglichst aktuellen Anspielungen und personalisierten Darstellungsmustern. Obwohl Spectre nach einer Formulierung der Produzentin Barbara Broccoli nicht mehr und nicht weniger als „Entertainment und Eskapismus“[2] sein will und sein soll, sich gerade nicht politisch verstanden wissen will, spielen die Schrecken der Produktionsjahre in der Serie eine entscheidende und wiederkehrende Rolle, um sie am Laufen zu halten. Es müssen also die aktuellen politischen Schrecken diskret vorkommen. Die NSA, Google und Facebook sind programmgesteuert und quasi kopflos, selbst wenn Angela Merkel mit Mark Zuckerberg spricht. Dennoch oder gerade deshalb gehören sie zu den mächtigsten Organisationsformen der Gegenwart. Stattdessen wird der Sadist in der Familie als Urheber allen Leidens von James Bond inszeniert.

 

Das Verpassen der aktuellen Überwachungsprogramme und programmgesteuerten Supermächte wird zum strukturierenden Thema von Spectre. Verpasst und personalisiert werden die Supermächte in dem Sadisten Franz Oberhauser aus dem idyllischen Alpenland Österreich, der erstens aus Lust am Sadismus zur Supermacht aufgestiegen ist und zweitens das familiale Pendant zu James Bond ausmacht. Die Logik der Macht wird so als eine Dichotomie von Sadismus und Masochismus im Dienste von Entertainment und Eskapismus inszeniert. Entertainment funktioniert dabei als industriell und finanztechnisch organisierte Materialschlacht, in der ständig Zeichen der Macht wie Superautos, Supergebäude, Superkörper und Bilder einzig und allein zum Zweck ihrer spektakulären Vernichtung geschaffen werden. Franz Oberhauser nimmt dafür nicht zuletzt die Gestalt eines entstellten Zombies oder Wiedergängers an.

 

Doch wie funktioniert der Eskapismus? Zunächst einmal lässt sich dem Gespenst hoch effizienter Finanzaktionen, dem Gespenst des Kapitals, um es mit dem Zitat des Buchtitels von Joseph Vogl zu formulieren, nicht entkommen. Franz Oberhauser alias Ernst Stavro Blofeld überlebt das Schauspiel der pyrotechnisch aufwendigen Explosion seines Hauptquartiers in der Wüste und wird schließlich von Bond auf der Westminister Bridge nicht erschossen. Der Eskapismus lässt sich auf diese Weise als ein narratologisches Überleben aus Resten zerstörter Zeichen formulieren. Während im „wahren Leben“ Explosionen wie in der Wüste oder auch Autounfälle im Tiber mit einem DB10 von Aston Martin in der Regel tödlich enden, entfliehen Bond und Blofeld der Zeitlichkeit des Seins qua Schnitttechnik und Wiederkehr der Zeichen.

 

Der Eskapismus der James-Bond-Filme und seine Faszination verdanken sich insbesondere einer literarisch-bildtechnischen Operation im Modus der Verkettung und Wiederkehr von Zeichen. Dadurch lässt sich für das Publikum einer Wirklichkeit entfliehen, die durch die absolute Grenze des Todes strukturiert und markiert wird. Während Bond sich allerdings durch Tricks wie einem Katapultsitz mit anschließendem Fallschirm vor dem Ertrinken im Tiber auf das Kopfsteinpflaster retten kann, und diese Tricks als Action ständig ebenso aufwendig wie witzig inszeniert werden, bleibt der Moment der Rettung von Blofeld geradeso unsichtbar wie gespenstisch. Abgesehen von der imaginierten finanziellen Unabhängigkeit ist es der Moment der trickreichen Rettung vor dem Tod, die den Eskapismus der Zuschauer beflügeln.

 

Die Flucht aus einer Wirklichkeit der Begrenzungen entspricht einer Hantologie des Kapitals in der Serie der James-Bond-Filme. Sie sind finanztechnische Operationen im Highend-Bereich. Es geht um hunderte von Millionen Dollar bzw. britische Pfund, die durch Produktplacement von der Herrenuhr bis zum Nassrasierer und ökonomische Verknüpfungen vom Tourismusbüro der Stadt Rom und Visit Britain bis zum Vintage Car, wieder eingespielt werden sollen und müssen, ja, mit Gewinn investiert worden sein sollen. Die gespenstischen Finanzoperationen, die unter anderem mit dem Sony-E-Mail-Leak Ende 2014 publik geworden sind, werden bis zu einer regelrechten Flutung der Kinos im UK (647), den USA und Deutschland mit Filmkopien auf Festplatten durchorganisiert. Plötzlich läuft Spectre überall. Die „Unheimlichkeit ökonomischer Prozesse …, in denen Objekte und Zeichen einen gespenstischen Eigensinn entwickeln“[3], bringt nicht nur immer wieder neue Episoden der Serie hervor, vielmehr generieren sie gespenstische Szenen, die dem Eskapismus selbst gehorchen.

 

James Bond bzw. Daniel Craig ist vermutlich das teuerste Model für den milliardenschweren Modekonzern Tom Ford. Denn 2016 bringt Tom Ford eine eigene Bond-Herren-Collection heraus. Das weiße Dinner Jackett mit den stoffbezogenen Knöpfen auf dem Spectre-Filmplakat macht gleichzeitig Werbung für Tom Ford. Der extrem hohe Grad der Kommerzialisierung von Spectre verspricht gerade dort Eskapismus, wo die Zirkulation des Geldes und der Zeichen besonders hochtaktig gewährleistet wird.

 

Übrigens ist es der Politiker C, der das Geheimagenten-Programm 00 einstellen will und der sich als korruptes Mitglied von Spectre enttarnen lassen muss. Dass C in einem transparenten Glasturm residiert, steht zumindest im Kontrast zu Ms holzgetäfeltem Büro. Doch transparente Glastürme in der Geheimdienst- wie Finanzwelt enthüllen gerade keine Geld- und Nachrichtenprozesse. Die merkwürdige Dialektik zwischen alten, ja, ältesten Autos, Büros und Zügen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit neuesten Gebäuden und Technologien hält immer das Versprechen auf eine wahrere Vergangenheit bereit. Dennoch wird dies Versprechen nur in dem Maße eingelöst, wie Bond Blofeld nicht erschießt. Die Vergangenheit ist keine wirkliche Option, wirkt aber ständig diachron in die Gegenwart.

 

In der Ruine des Hauptquartiers des MI 6 findet sozusagen das Showdown von Spectre statt. Imposant wird die Ruine von Blofeld in der Hoffnung gesprengt, James Bond und Madeleine Swann umzubringen. Die ausgiebige Nutzung der Ruine des Hauptquartiers überrascht, weil sie vorschlägt, dass der Geheimdienst sich selbst in einem ruinösen Zustand befindet. In Ruinen spukt es mit Vorliebe und mit größter Lebendigkeit. Sie sind nicht zuletzt jene Orte, von denen neue Gespenster ausgehen. 

 

Torsten Flüh 

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[1] Vgl. Hanno Rautenberg: Der Tempel des Datengotts. Hier kennen sie dich und mich und alle – eine Ortsbesichtigung in Bluffdale, wo die NSA den größten Datenspeicher der USA baut. In: DIE ZEIT Nr. 30/2013 8. Juli 2013, 8:00 Uhr.

[2] Peter Kümmel: Kaputt ist nicht genug. In: DIE ZEIT Nr. 45/2015 5. November 2015, 13:47 Uhr.

[3] Joseph Vogl: Das Gespenst des Kapitals. Zürich: Diaphanes, 2010/2012, S. 7.