Das Gute am Populismus - Kathrin Passigs Mosse-Lecture zu Populismus und Politik

Staat – Online – Populismus 

 

Das Gute am Populismus 

Kathrin Passigs Mosse-Lecture zu Populismus und Politik 

 

Kathrin Passig schreibt an einem Buch mit einer Titelheldin namens Jessica, das im Bücherherbst 2017 erscheinen soll. Bücherschreiben ist anders als Twittern und Bloggen oder auch nicht. In der Eröffnungssequenz ihrer Mosse-Lecture Selbstgemachte Staaten – Politisches Handeln in Netzgemeinschaften formuliert Kathrin Passig im Senatssaal der Humboldt-Universität sehr genau, wie es ist, wenn sie ein Buch schreibt, eine Geschichte um Jessica erfindet, mit einem Verlag verhandelt, ein Lektor oder eine Lektorin noch in die Geschichte hineinredet und dann schließlich, als man sich schon wieder mit ganz anderen Dingen beschäftigt, das Buch erscheint.

  

Als Bloggerin und Kolumnistin von MERTON ist Kathrin Passig hochvernetzt. Der Tweet im 140-Zeichen-Echtzeitmodus gehört wie die Kolumne für MERTON, der Beitrag im Techniktagebuch und anderswo genauso zu ihrem literarischen Terrain wie zunehmend gutdotierte Reden auf der CeBIT, bei der Bucerius-Lab-Lecture der ZEITstiftung oder natürlich Auftritte mit dem Techniktagebuch bei re:publica. Am 5. November 2016 durfte sie schließlich ihre Dankrede für die Verleihung des Johann-Heinrich-Merck-Preises der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung halten. Das war eigentlich überfällig. Übrigens hat MERTON nichts mit mehr Ton oder der Lautstärke zu tun, sondern mit Richard Merton, dem ersten Präsidenten des Stifterverbandes nach dem Zweiten Weltkrieg.

  

Kathrin Passig ist sozusagen angekommen im Bereich der gediegenen Namensgebung. MERTON ist das neue Onlinemagazin des Stifterverbandes, das vor nicht ganz einem Jahr am 25.01.2016 an den Start ging. Die historische Rückbindung an Richard Merton entspricht zwar nicht ganz den neuen, schönen Designwelten, wie sie mit der Besprechung zur Tagung „Verhaltensdesign“ im Dezember thematisiert worden sind, doch das blogartige Format des Onlinemagazins mit Kommentarfunktion reagiert selbst dann auf Facebook und Twitter, wenn seit dem Starttag bis dato kein einziger Kommentar zu Herzlich willkommen beim MERTON-Magazin![1] hinterlassen worden ist. 

Die Möglichkeiten von Print sind sehr beschränkt. Wer viel im Internet unterwegs ist, gewöhnt sich sehr schnell an die Vorteile multimedial erzählter Geschichten. Personalisiertes Storytelling, wie wir es hier im MERTON-Magazin umsetzen wollen, ruft geradezu nach Bilderstrecken, nach Audio- und Videoinhalten, die das geschriebene Wort ergänzen und vertiefen. Nicht zuletzt trieb uns der Wunsch an, hochwertige Inhalte referenzierbar zu machen und längerfristig zu konservieren. Nur so kann es gelingen, die Inhalte einer breiten Öffentlichkeit nicht nur zugänglich zu machen, sondern auch in Dialog darüber zu kommen.[2]

  

In den Dialog mit einer „breiten Öffentlichkeit“ zu kommen, ist offenbar gar nicht so leicht, obwohl die Gründung und Herausgabe eines Onlinemagazins natürlich sehr zu begrüßen ist. Kathrin Passigs Text mit dem Titel Das Hackathon-Problem vom 24.01.2016 war sozusagen eine Problematisierung der Magazin-Namensgebung, noch bevor das Magazin bzw. das „Willkommen“ offiziell online war, und erhielt von „Roberta“ „vor einem Jahr“ einen „Kommentar“. Ist das schon ein Dialog? Kurz, und das soll im Onlinemedium NIGHT OUT @ BERLIN auf keinen Fall unterschlagen werden, Dialog macht Arbeit und der Administrator dieses Blogs hat die Kommentarfunktion schon 2010 abgeschaltet, weil statt weniger konstruktiver Kommentare Textbausteine zur Verlinkung mit Pillen- und Pornoseiten gepostet wurden.

  

Diese Einleitung war nicht zuletzt deshalb wichtig, um ein wenig den Kontext der Onlinemedien oder „Netzgemeinschaften“, wie Kathrin Passig es in ihrer Mosse-Lecture ankündigte, transparent zu machen. Die Kommentarfunktion wäre durchaus eine politische und vor allem populistische, wenn sie denn genutzt würde. Twitter und Facebook sollen zunächst einmal ausgespart bleiben. Doch MERTON tritt ja nicht nur an Stelle eines Print-Magazins, sondern soll auch eine „breite Öffentlichkeit“ und einen „Dialog“ generieren. Das Willkommen von Michael Sonnabend formuliert nicht nur eine Krise mit „einer breiten Öffentlichkeit“ da draußen, sondern es soll überhaupt eine breite Öffentlichkeit herstellen, die sich dann für Wissenschaftsförderung interessiert und einen Dialog führt. Kathrin Passig hat bis zum 13.10.2016 fünf Beiträge für MERTON geschrieben.[3] Zu ihrem Text Vom Nutzen des ziellosen Herumjammerns, „LESEZEIT: 6 Minuten“, bleibt die Aufforderung „JETZT KOMMENTAR SCHREIBEN“ bislang vakant.[4]

 

Bevor nun genauer auf Kathrin Passigs Mosse-Lecture und ihren besonderen literarischen Modus eingegangen werden soll, lohnt es sich vielleicht an ein mit der Kommentarfunktion fast verschwundenes Format nämlich den Leserbrief zu erinnern. Hat sich der Leserbrief, der in den Zeitungsredaktionen landete und nur gelegentlich als Stimme der Öffentlichkeit mit der Zeitung an diese gelangte, in die Kommentarfunktion verlagert? Manfred A. Schmid beklagte bereits am 07.03.2002 in der Wiener Zeitung, dass „die Gattung selbst … erstaunlich wenig erforscht“ sei.[5] Schon in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts rätselten Leserbriefredaktion über die eigenartigen Meinungsäußerungen ihrer Leserinnen und Leser. Was nicht einer Mindestanforderung an Form entsprach, wurde einfach nicht veröffentlicht. Doch der Leserbrief wird bisweilen zum Lehrstoff gemacht, weil, was sich nicht so leicht als Genre fassen lässt, doch wenigstens eine Form bekommen soll.

 

Das Genre des Leserbriefs ist unauflösbar mit der Zeitung verknüpft. Schon Heinrich von Kleist druckte am 16. und 20. Oktober 1810 im 14. und 20. Blatt seiner Berliner Abendblätter Leserbriefe bzw. ein „Schreiben eines Berliner Einwohners an den Herausgeber der Abendblätter“[6] und die „Zuschrift eines Predigers an den Herausgeber der Abendblätter“[7] ab. Die Kleist-Forschung schreibt Heinrich von Kleist die Autorschaft dieser beiden vermutlich ersten Leserbriefe der Tageszeitungsgeschichte zu, was zu denken geben könnte.[8] Der erste Leserbrief reagiert auf den „unter der Rubrik: Nützliche Erfindungen … zur Sprache gebrachten (Entwurf einer Bombenpost)“.[9] „Der Anonymus“ gibt am 14. Oktober 1810 zu bedenken, dass für die sprachliche Verknappung der schnellen Bombenpost auch eine „Ochsenpost“ genügen würde. 

Da nun die Zeiten von der Art sind, daß von je hundert Briefen, die zwei Städte zuschicken, neun und neunzig Anzeigen von der besagten Art enthalten, so dünkt uns, sowohl die elektrische Donnerwetterpost, auch die Bomben- und Granatenpost könne vorläufig noch auf sich beruhen, und wir fragen dagegen an, ob Dieselben nicht die Organisation einer anderen Post zu Wege bringen können, die, gleichviel, ob sie mit Ochsen gezogen, oder von eines Fußboten Rücken getragen würde, auf die Frage: wie geht’s dir? von allen Orten mit der Antwort zurückkäme: je nun! […] Hierdurch würden Dieselben sich das Publikum auf das lebhafteste verbinden, …[10]

 

In zweierlei Hinsicht geht es hier um die Frage nach dem Populismus und die „Netzgemeinschaften“. Erstens wird auf Facebook, Twitter, WhatsApp und Messenger wie deren „Netzgemeinschaften“ ständig gefragt „wie geht’s dir?“, wofür möglicherweise die langsame und mehrdeutige „Ochsenpost“ genügen würde. Denn es gibt auch die Redewendungen vom dummen Ochsen oder dem Ochsen vorm Scheunentor. Zweitens verbindet „sich das Publikum auf das lebhafteste“ durch die Tweets und Posts. Der Retweet ist für die Meinungsäußerung fast noch wichtiger als der Tweet. Selbst Erika Steinbach twittert und schreibt massiv politische Retweets in diesen Tagen. Es stellt sich also nicht weniger her als ein „Netzgemeinschaft“, die im Begriff ist, einen oder  einfach Staat selbst zu machen. Kleists zweihundertsechs Jahre alter fiktiver Leserbrief hätte somit eine gewisse Relevanz für aktuelle Medienpraktiken und ihre Effekte. Man kann sogar so weit gehen, Heinrich von Kleist mit seiner Zeitung und Redaktion den Versuch zu unterstellen, er habe einen Staat selbstmachen wollen.

 

Die Zensur in Berlin verhinderte diesen gar nicht einmal feindselig gemeinten Versuch. Aber mit der Bomben-, Granaten- und Ochsenpost wie auch mit dem Allerneuesten Erziehungsplan bloggte Kleist immer irgendwie dazwischen. Entscheidend ist allerdings, dass Heinrich von Kleist in der Serialität seiner Artikel immer wieder den Witz eingebaut hat. Auf dem durchaus ernsthaft formulierten „Entwurf einer Bombenpost“[11] am 12. Oktober erfolgt am 16. das leserbriefartige „Schreiben“, das nach seinem Abdruck sofort mit einer „Antwort an den Einsender des obigen Briefes“ von der „Redaktion“ kommentiert wird.[12] Der Witz des „witzigen Schreibens“ zeigt sich darin, dass er als „Persiflage und Ironie“ daherkommt, mit der Antwort noch einmal gedreht wird, um nun gar einen „Plan, zur Einsammlung der Actien,“ in Aussicht zu stellen. Denn, so Kleist, das Geschäft mit der „Bombenpost“ könnte sich lohnen. Indessen werden später keine Aktien eingesammelt.

  

Obwohl Kathrin Passig auch Witz und Ironie mit Das Hackathon-Problem beherrscht[13], fiel ihre Mosse-Lecture weniger spaßhaft aus, weil sie die Positivität des Populismus wie von den Mosse-Lectures vorgegeben, durchdeklinieren und beweisen wollte. Das verlief dann ziemlich ironiefrei und führte in der anschließenden Diskussion mit dem Publikum zu Passigs Formulierung, dass wir uns hinsichtlich der Gründung von selbstgemachten Staaten im Internet im frühen 19. Jahrhundert befänden. Bevor nun kurz der Vortrag, der sicher demnächst unter Programm der Mosse-Lectures als Video online gestellt werden wird, rekapituliert werden soll, muss noch einmal an die zitierte Formulierung aus dem Programm der Vorlesungsreihe erinnert werden. „Der Begriff „Populismus“ aus dem angloamerikanischen Sprachgebrauch, ist dort bis heute positiv besetzt: im Sinne einer gemeinschaftlichen Selbstorganisation gegen jede Art der politischen Privilegierung und des kapitalistischen Profitstrebens“, hatte es dort geheißen.[14] Wie funktioniert nun also die „gemeinschaftliche Selbstorganisation“ zu Staaten im Vortrag von Kathrin Passig?

  

Im bereits erwähnten Buch soll es darum gehen, dass Jessica sich wehren und eine basisdemokratische Ordnung suchen möchte. Dafür beschließt sie, alle zu entmachten und sich selbst an die Stelle der Macht zu setzen, um eine politische Struktur zu begründen. Die Ausgangsfrage wäre demnach, wie kann man sich dagegen wehren, wenn man sich gegenüber einer politischen Struktur ohnmächtig fühlt. Diese Frage dürfte eine wichtige, wenn nicht entscheidende für die erste Bloggerinnen- und Hackerinnen-Generation gewesen sein. re-publica pflegt diese Mythologie des Internets nicht zuletzt mit dem Motto für die Media Convention Berlin vom 8. bis 10. Mai 2017 mit dem Motto LOVE OUT LOUD. re-publica 2016: Alexa Clay: „Neo-Tribes; The Future is Tribal".

  

Kathrin Passig interessierte sich indessen nun weniger für die Mythologie der mit Jessica personalisierten Gründerin, sondern begann mit den „Technischen Grundlagen“, den Administrator-Rechten als quasi eingebaute Rechten, mit denen sie sich nicht zuletzt seit Februar 2014 als Mitbegründerin und Autorin des Techniktagebuchs auf tumblr.com befasst. Wiederholt führte sie auch das von Jimmy Wales gegründete Wikipedia als problematisches, wenn nicht negatives Beispiel an. Das Motto des Techniktagebuchs lautet: „Ja, jetzt ist das langweilig. Aber in zwanzig Jahren!“ — Das erinnert nicht zuletzt an die Zeitlichkeit der Zeitung, bei der die von Gestern nicht, die von vor zwanzig Jahren aber hochinteressant ist. — Dabei ging Passig davon aus, dass die Plattform nicht vorgibt, was passieren kann. Das Techniktagebuch hört sich sozusagen nur nach Technik an, lässt aber bis auf die Administrator-Rechte offen, was Technik sein könnte. Auf dem Techniktagebuch bloggen allerdings auch „Hardwareguys“ und „Techblogger“ wie Thomas Jungbluth.[15]  

  

Wie nun eine Onlinegemeinde wie das Techniktagebuch aufgebaut werden kann, hat Kathrin Passig seit Juni 2014 mehrfach in Gesprächen jenseits des Blogs reflektiert. Deshalb kann sie auch in ihrer Mosse-Lecture ziemlich in freier Rede und mit Memotechnik wie die Jungs aus Silicon Valley auf der Bühne stehend erzählen, wie sich in wenigen Schritten Staaten im Netz bilden lassen. Sie führt für die Staatenbildung nicht zuletzt Conway’s Law an, das sie indessen nicht transparent macht, sondern als Setzung ausführt. Melvin Edward Conway, von dem selbst das englische Wikipedia kein Geburtsdatum kennt, gehört als Informatiker seit 1958 nicht zuletzt der Hackerszene an, arbeitete aber in den 70er und 80er Jahren an der MUMPS-Computersprache und dessen System. Anders gesagt: Conway’s Law ist auch ein großer Mythos des Internets und der Informatik. 

Organizations which design systems are constrained to produce designs which are copies of the communication structures of these organizations.

  

Die persönliche Website von Mel Conway verrät, dass er 2002 eine Lizenz erhalten hat, in Massachusetts an der High School Mathematik und Physik zu unterrichten. Ist Mel Conway mit seiner einfachen Organisationsformel auf der Basis von „communication structures“ selbst mehr als ein Mythos? Von Kathrin Passig wurde Conway's Law als das ultimative Wissen des Internets zur Staatenbildung zitiert. Es ist zweifellos eine mächtige Mythologie im Netz. In gewisser Weise kollidiert das Gesetz allerdings mit dem Wissen des Netzes von Melvin Edward Conway. Bei Google-Bilder gibt es erstaunlich wenige von ihm. Sieht man genau hin, dann wird lediglich ein älteres Foto eines wohl seriös auftretenden ca. 70jährigen Mannes wiederholt mit Conway’s Law in Verbindung gebracht. Es könnte auch ein Vorstandsvorsitzender eines Internetkonzerns sein, ein moderner Gott. Das lässt sich nicht zuletzt in der Kombination von formelhaft formuliertem Wissen und Bild als mächtige Darstellung von Wissen bedenken. Menschlich im Sinne von Instagram wird Conway dadurch nicht gerade.

  

Während der Berichterstatter gern aufschiebende Formulierungen wie „nicht zuletzt“ verwendet, benutzte Kathrin Passig in ihrem Vortrag und im Hackathon-Artikel Formulierungen mit Problem wie „enthält dabei gleich zwei Probleme“. Dies lässt sich als eine algorithmische Argumentationsweise lesen. Denn die Probleme, die an die Stelle eines zu lösenden Problems, das Problem verdoppeln oder gar verdreifachen, verweisen auf mehr als eine Entscheidungsmöglichkeit. Der Binarismus von 0 und 1 generiert so immer wieder neue Probleme, die Administratoren als Entscheider aufrufen. Letztlich lief der Vortrag von Kathrin Passig auf ein Empowerment durch Design hinaus. Damit wird dann allerdings auch der Begriff Staat algorithmisch neu geschaffen. Eine historisch-kritische Befragung eines solchen Populismus wird durch das Machbarkeitsgebot des Designs als spezifischen Erzählmodus der Moderne von vornherein ausgeschlossen, was durchaus im Gespräch mit dem Publikum für Verdruss oder emphatische Zustimmung sorgte. 

 

Torsten Flüh

 

PS: Die Mosse-Lectures werden im Sommersemester 2017 mit dem 20. Jubiläum fortgesetzt.

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[1] Michael Sonnabend: Herzlich willkommen beim MERTON-Magazin! In: MERTON Veröffentlicht am 25.01.2016.

[2] Ebenda

[3] Siehe: MERTON Tags Kathrin Passig

[4] Kathrin Passig: Vom Nutzen des ziellosen Herumjammerns. In: MERTON Veröffentlicht am 13.10.2016.

[5] Manfred A. Schmid: "Sehr geehrte Redaktion!" Leserbriefe & ihre Autoren. In: Wiener Zeitung vom 07.03.2002, 00:00 Uhr.

[6] Heinrich von Kleist: Schreiben eines Berliner Einwohners an den Herausgeber der Abendblätter. In: Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke. Berliner Abendblätter 1. Hrsg. von Roland Reuß und Peter Staengle. Brandenburger Ausgabe. Bd. II/7. Basel; Frankfurt am Main: Stroemfeld/Roter Stern 1997, S. 72.

[7] Heinrich von Kleist: Zuschrift eines Predigers an den Herausgeber der Abendblätter. In: Ebenda S. 105.

[8] Vgl. die Randglossen S. 72 und 73 sowie S. 105.

[9] Ebenda S. 72.

[10] Ebenda S. 72-73.

[11] Vgl. dazu Ulrike Vedder: Verknüpfung und Zerstörung. Kleists Dinge zwischen Diachronie und Synchronie. In: Günter Blamberger, Ingo Breuer, Wolfgang de Bruyn, Klaus Müller-Salget: Kleist-Jahrbuch 2015. Stuffgart: J. B. Metzerl, 2015. S. 47-59. Und ebenda S. 58.

[12] Ebenda S. 73.

[13] „Der Veranstaltungsname „Hackathon” enthält dabei gleich zwei Probleme: Aus der Sicht weniger hundertprozentiger Nerds gleich welchen Geschlechts deutet er an, dass man dort unerwünscht sein könnte, wenn man sich nicht selbst als „Hacker” definiert. Die Marathon-Komponente sagt, dass etwas sehr Langes und Anstrengendes geschehen wird, bei dem es um Ehrgeiz und Konkurrenz geht. Ein Begriff, der für einen engen Nutzerkreis genau richtig klingt, kann Interessierte außerhalb dieses Kreises abstoßen.“ Kathrin Passig: Das Hackathon-Problem. In: MERTON Veröffentlicht am 24.01.2016.

[15] Über das Techniktagebuch: http://techniktagebuch.tumblr.com/infob