Die Wellen aus dem Radio und die Musik - Zum Eröffnungskonzert von ultraschall mit Kompositionen von Charlotte Seither, Philippe Boesmans und Joanna Wozny

Ton – Musik – Stille 

 

Die Wellen aus dem Radio und die Musik 

Zum Eröffnungskonzert von ultraschall mit Kompositionen von Charlotte Seither, Philippe Boesmans und Joanna Wozny 

 

Das Eröffnungskonzert des gemeinsamen festivals für neue musik von Deutschlandfunk Kultur und kulturradio des rbb setzt eine gewisse Programmatik. Mit dem Neuen in der Musik hat sich das Festival indessen nicht auf eine Richtung festgelegt. Was ist das Neue in der Musik in diesem Jahr? Andreas Göbel und Rainer Pöllmann legten zum 20. Jubiläum von ultraschall Wert auf einen „historischen Hallraum“ der Musik in den mehr als 70 Jahren der Moderne nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit der Recherche sur le fond von Charlotte Seither, Capriccio von Philippe Boesmans als Deutsche Erstaufführung und Archipel von Joannna Wozny standen nun drei um 2010 entstandene Kompositionen auf dem Programm, die vom Konzept der Musik recht unterschiedlich ausfallen. Mit Capriccio kehrt gar die Melodie in die „neue“ Musik zurück.

 

Am Pult des Deutschen Sinfonie-Orchesters Berlin stand mit Sylvain Cambreling ein international erfolgreich agierender Dirigent. Cambreling ist für die Moderne und die neue Musik ein Experte. 2015 gastierte er mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra als dessen Chefdirigent in der Philharmonie mit einem ebenfalls modern ausgerichteten Programm mit Werken von Toru Taekmitsu, Béla Bartók, Charles Edward Ives und Antonín Dvořák. Im Oktober gab er sein Antrittskonzert als Chefdirigent mit den Symphonikern Hamburg, die seit 2010 als A-Orchester anerkannt sind und in der Hamburger Musikhalle, der Laeizhalle, ihre Spielstätte haben. Cambreling war Musikdirektor des Brüsseler Opernhauses La Monnaie und kennt daher auch dessen Hausdirigenten Philippe Boesmans. Mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg Experimentalstudio des SWR hat er zuletzt 2014 Mark Andres …auf… eingespielt.

 

Komponist*innen haben heute sehr unterschiedliche und weit gefächerte Ansätze, was für sie Musik ist. Das zeigte sich gerade mit dem Eröffnungskonzert. Ist ein Ton schon Musik? Oder was ist ein Ton? Sind seit der Zeit der Judenvernichtung in deutschen Konzentrationslagern, in der sich Lagerkommandanten die großen Melodien der klassischen Musik im Rundfunk aus Berlin oder auf Schallplatte anhörten oder vom Lagerorchester vorspielen ließen, nicht alle Melodien zerbrochen? Die Frage danach, was Musik ist oder ausmacht, hat einen nicht nur historischen Horizont. Melodienselig begingen nicht nur die Nazi-Lagerkommandanten Massenmorde. Was den Menschen wie Beethovens Neunte besser, zu einem guten, freien Menschen machen sollte, wurde im Nationalsozialismus zum Soundtrack der Entmenschlichung. Mit dieser unauflösbaren Problematik sahen und sehen sich Komponist*innen seit über 70 Jahren in der neuen Musik konfrontiert.

 

Charlotte Seither forscht in Recherche sur le fond nach den Tönen. Komponieren und Zuhören werden Forschen. Der Titel ist konzeptionell angelegt. Das Konzept ist vom Komponieren wie vom Zuhören auf eine ganz andere Haltung zur Musik angelegt, als sich von einer Melodie berauschen, stärken oder davontragen zu lassen. Die Melodie ist zum Mitsummen. Das Forschen stellt Fragen an die Musik durch das Komponieren. Die Suche nach dem Hintergrund setzt beim Ton an, der Musik wird. Im Gespräch mit Andreas Göbel auf der Orchesterbühne des Großen Sendesaals sagt Charlotte Seither dann „knautsch ich den Ton heraus“. Einen Ton herausknautschen, lässt aufhören. Die Formulierung widerspricht gewissen Erwartungen an einen souveränen Komponisten oder der Komponistin als Souverän. Auch Musiker sprechen kaum davon, einen Ton aus ihrem Instrument herauszuknautschen. Das klänge doch eher dilettantisch als technisch meisterlich.

 

Die Relation von Musik und Sprache bzw. der Sprache über Musik wird von Charlotte Seither im scheinbar locker-amüsanten Gespräch fragwürdig. Schickten sich die Musikdramaturgen und -kritiker doch gerade an, Recherche sur le fond als eine Tiefenreflektion über Musik zu beschreiben. Doch dazu passt das fast mutwillige Herausknautschen nicht. Der Ton wird durch die Anstrengung des Herausknautschens quasi unrein. Wir erwarten im Konzert reine Töne von gleichgestimmten Instrumenten. Die stellvertretende Konzertmeisterin Hande Küden stimmt mit ihrer Violine das Orchester sehr wohl auf den Kammerton a ein, um den Ton erforschen zu können. Charlotte Seither erfüllt Erwartungshaltungen und bedient sie nicht. Das ohnehin mithörende Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter Leitung von Sylvain Cambreling lässt gar keinen Zweifel daran, dass es mit großer Konzentration und Genauigkeit die Komposition hörbar machen will.

 

Die Suche hört sich tatsächlich mehr wie eine solche denn wie eine fertige Komposition an. Tonfetzen schnellen hervor, brechen ab. Dann wieder fast Stille, Atmen, Rascheln, vielleicht – man weiß nicht, wie man es nennen soll. Die Instrumente lassen sich bis auf die Streicher kaum identifizieren. Ist ein Wispern der Blasinstrumente schon oder noch ein Ton? Anstatt zu enden, bricht die Suche ohne sozusagen reine, benennbare Töne ab. Kaum lässt sich in Worte fassen, was in der Musik passiert. Es gibt da einen fast unendlich langgestreckten, gleichmäßigen Ton, der sich akustisch schwer einem Instrument oder einer Instrumentengruppe zuordnen lässt. Optisch löst sich das Rätsel um diesen Ton schneller. Er kommt auf dem Konzertpodium des Großen Sendesaals von oben aus den Schlagwerken. Ein Schlagzeuger dreht langsam eine orangene Handkurbelsirene, ohne dass diese signifikant aufzuheulen beginnt.

 

Der langgezogene, gleichmäßige Ton der Handkurbelsirene in der Tonszenerie des Orchesterapparats wird von Charlotte Seither ganz anders eingesetzt, als es Edgar Varese in Amériques um 1920 mit der Sirene der New Yorker Feuerwehr macht. Der Klang der Feuersirene wird bei ihm gleichsam zur Signatur der Großstadt. Doch bei Seither wird die Signifikanz des Sirenentons unterlaufen. Falls sie mit dem Einsatz der Sirene auf Varese anspielen sollte, dann nur in dem Maße wie er musikhistorisch wahrgenommen werden kann. So interessiert sich die Komponistin denn auch „für die vorsprachliche und damit die intuitive, sinnliche, emotionale Wahrnehmung“, wie es Eckhard Weber schreibt.[1] Aber ist Wahrnehmung nicht immer schon mit einer sprachlichen Struktur oder Sprache und Erzählung verknüpft? Wenn wir die Emotionen benennen könnten beim Hören von Recherche sur le fond, dann wären sie nicht mehr „vorsprachlich“. Doch es ist unendlich schwierig zu sagen, was in dieser Komposition zu hören gewesen sein wird.

 

Mit dem GrauSchumacher Piano Duo hatte das DSO eines der aktuell führenden Klavierduos für das Capriccio von Philippe Boesmans eingeladen.[2] „Endlich wieder Musik“, wie es ein Bekannter erwartungsfroh nach der Recherche twitterte? Die Komposition orientiert sich am Format des Klavierkonzerts, in dem das zweifach besetzte Soloinstrument Klavier eine Art Konversation mit dem Orchester entfaltet. Anders als Charlotte Seither spielt Philippe Boesmans mit dem Titel auf einen musikhistorischen Hintergrund an. Wo die Komponistin nach dem Hintergrund fragt, wird hier einer als Wissen von der Musik und ihren Regeln vorausgesetzt. Denn das Capriccio als ein launiges, witziges und doch auch melancholisches Genre in der Musikliteratur verstößt gegen die Regeln oder Normen, obwohl es sie sehr wohl kennt. Frank Büttner hat an den Capricci von Giovanni Battista Tiepolo diese in der Malerei als „künstlerische Praxis“ formuliert, die „die künstlerische Entwicklung eines Repertoires von Figuren und Themen, ein Ausloten seiner künstlerischen Möglichkeiten“ erlaube.[3]

Im lockeren Podiumsgespräch mit Andreas Göbel und Sylvain Gambreling während der Umbaupause – die Flügel müssen mittig auf das Konzertpodium geschoben werden … - verrät Philippe Boesmans, dass sein Capriccio mit den Erinnerungen an sein Hören der Musik im Radio in seiner Kindheit und Jugend zu tun habe. Im frankophonen Belgien erinnert Capriccio unwillkürlich an le caprice, die Laune. Die Musik aus dem Radio, Boesmans wurde 1936 in Tongern, der ältesten Stadt Flanderns und ganz Belgiens, geboren, war zugleich ein Versprechen auf das Leben in größeren Städten mit einem Konzertsaal und Opernhaus. Tongern war nicht Brüssel und lag an keiner Haupteisenbahnlinie, weshalb wohl die Musik aus dem Radio und den Konzertsälen den jungen Philippe faszinierte, bevor er sich in Lüttich/Liége am Konservatorium zum Pianisten ausbilden ließ.  Anders gesagt: es wurde nicht nur die Bühne, vielmehr die ganze Zuhörerhaltung umgebaut.

Komponiert für die Schwestern Katia und Marielle Labèque, die am 4. März 2010 die Uraufführung mit dem Orchestre Philharmonique de Liège Wallonie Bruxelles unter der Leitung von Jean Deroyer spielten, stellt das kurze Capriccio von 17 Minuten Ansprüche an das Klavierduo, ohne diese virtuos zu exponieren. Eine ganze Reihe von landläufigen, wenn nicht traditionellen Praktiken in der Musikkultur rahmen bereits die Komposition, bevor sie erklingt. Obwohl das Radio als Medium nicht explizit hörbar wird, spielt die Erinnerung an das Radiohören für den Komponisten eine wichtige Rolle. Das Radiohören stellte auch Ansprüche an den Hörer und seine Feineinstellung der Frequenzen am Gerät, um ein Stück, um Musik störungsfrei auf UKW hören zu können. Sender sendeten auf unterschiedlichen Wellenlängen, die es mit einem Drehknopf erst einmal zu finden galt, bevor man z.B. den niederländischen Rundfunk aus Hilversum hören konnte. Interferenzen störten und faszinierten zugleich beim Zuhören.

Anders als im digitalen 21. Jahrhundert war mit dem Radiohören das Konzept der Wellen und Wellenlängen verknüpft. Könnte es sein, dass der Komponist deshalb im ersten Klavier eine kurze Wellenfigur anklingen lässt? Wellenartige Strukturen spielen in Boesmans‘ Komposition eine gewisse Rolle. Das Radio wird in Capriccio beispielsweise mit Interferenzen nicht imitiert. Es ist kein Stück über das Radiohören. Doch anders als am PC oder Tablet war Radiohören eine soziale Praxis. Noch in den 1980er Jahren war es beim Hören z.B. der Montagskonzerte des NDR-Sinfonieorchesters aus der Hamburger Laeizhalle in der Rosenstraße in Marne, Dithmarschen, eine Praxis, die man nicht nur allein, sondern zu zweit oder zu dritt wahrnahm. Fast ein Konzertbesuch über UKW live mit Pause. Heute bieten die Mediatheken im Internet interferenzlose Hörerlebnisse (ohne Wellen) zu fast jeder Zeit überall.  

 

Das Genre des Capriccio in Erzähl- und Musikliteratur zeichnet sich durch einen gekonnt leichtfertigen Umgang mit einem Regelwissen aus. In der Musikliteratur schwingen im Hintergrund Capricci von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Kreutzer, Paganini, Tschaikowsky und nicht zuletzt Richard Strauss „Konversationsstück für Musik“ von 1942 mit. Bereits in Bachs Capriccio auf die Abreise des geliebten Bruders (ca. 1705) vermischen sich Abschied und witzige Heiterkeit. Melancholie und Heiterkeit erwähnt auch Boesmans im Podiumsgespräch. Der Berichterstatter möchte das Capriccio von 2010 ganz und gar nicht an das leicht fatale Capriccio von Richard Strauss heranrücken. Doch es entfaltet eine eigenartige Stimmung.

 

Das Libretto von Strauss‘ Oper ist eine Gemeinschaftsarbeit oder Collage unverdächtiger Autoren wie Stefan Zweig. Doch die Laune, le caprice, ist eine besondere Stimmung. Richard Strauss‘ Capriccio wie das Genre erwiesen sich eben auch als kompatible mit Endzeitphantasien, für die sich niemand verantwortlich fühlen wollte. Clemens Krauss dirigierte mit dem Orchester der Bayrischen Staatsoper die Uraufführung in München und Karl Böhm spielte noch am 1. März 1944 in der Wiener Staatsoper eine Live-Aufnahme ein. Vielleicht sagt es gar nichts, aber es kann nicht unerwähnt bleiben, dass Ernst Jünger das Genre kunstvoll in seinem Rausch-und-Drogen-Text Das abenteuerliche Herz 1938 verarbeitete.[4] Im 20. Jahrhundert bekam das Genre einen Zug fatalistisch-humorvoller Melancholie, gleichwohl wird die Oper immer wieder und zuletzt 2018 an der Oper Frankfurt einstudiert und gespielt.

 

Wellen- und Drehfiguren, die Philippe Boesmans in seinem Capriccio einsetzt, lassen sich angenehm hören. Fast ist das groß instrumentierte Stück etwas kurz geraten. Doch eine Laune hält eben auch nicht länger an. Neben der Stimmung ist es nicht zuletzt die Kürze, die eine Laune ausmacht. Launenhaft sind eben auch schnell und häufig in ihrer Laune wechselnde Menschen. Gleichwohl bleibt das Capriccio melodiös und ohne Anstrengung. Gibt es eine Rückkehr des Melodiösen und Gefühligen in der neuen Musik? Im Programm der diesjährigen Ausgabe von ultraschall gab es wenigstens mit dem jungen und schon recht erfolgreichen Notos Quartett am Freitag eine Wiederkehr der Gefühle in der Musik, worauf später eingegangen wird.

 

Im Eröffnungskonzert stand nach der Pause Archipel für Orchester von Joanna Wozny auf dem Programm. Zwar ist Sylvain Cambreling für kontrastreiche Konzertprogramme bekannt, aber das Eröffnungsprogramm wird wenigstens mit den Kuratoren des Festivals von rbb Kulturradio und Deutschlandfunk Kultur abgestimmt worden sein. Und die Kontraste, die mit den unterschiedlichen Stücken in Beziehungen zueinander gesetzt wurden, waren groß. Der Forschung Charlotte Seithers und der kapriziösen Erinnerung Philippe Boesmans‘ stellte das Programm das spirituell, wenn nicht religiös gestimmte Orchesterstück Joanna Woznys zur Seite. Ihr Stück befasst sich mit der im Katholizismus zentralen Figur der Gottesmutter Maria.

 

Man könnte Archipel auch ein Orchesterstück der Stille nennen. Es ist zumindest ungewöhnlich leise angelegt, um mit gänzlichen Zäsuren allererst die Stille in der Musik erfahrbar zu machen. Im Gespräch mit Andreas Göbel wies der Dirigent daraufhin, dass die Stille der Zäsuren nicht einfach keine Musik sei. Es gehe ihm vielmehr darum, mit den Zäsuren eine Spannung zu halten, damit die Musik in der Stille erklingen könne. Man macht als Orchester nicht einfach Musik im Spiel und schaltet sie ab mit der Zäsur, vielmehr müsse eine Spannung entstehen, um die Musik hörbar werden zu lassen. Dieser meditativ-spirituelle Ansatz von Musik ist nicht unbedingt für den Konzertsaal geschrieben worden. Trotzdem oder gerade deshalb kann eine Aufführung für den Rundfunk im Sendesaal das Musikverständnis erweitern.

Tatsächlich wurde Archipel von Joanna Wozny vom Münchner Rundfunkorchester und seinem künstlerischen Leiter Ulf Schirmer für die Konzertreihe Paradisi gloria in der katholischen Pfarrkirche Herz Jesu in München in Auftrag gegeben. Die spektakuläre Architektur der Herz-Jesu-Kirche wurde am 26. November 2000 von Friedrich Kardinal Wetter geweiht und dadurch berühmt, dass sich die gläserne Vorderseite in zwei Hälften vollständig wie ein Tor öffnen lässt. Zugänglich wird die Herz-Jesu-Kirche üblicherweise durch zwei sehr viel kleinere Schlupftüren. Durch die Glas-Stahl-Konstruktion der Vorderseite wurden die Kirche zu jener mit den größten Kirchentoren der Welt. Eben diese katholische Kirchenarchitektur ohne starken Bilderschmuck sollte und wird Joanna Wozny neben dem Thema der Marienverehrung zu ihrer Komposition inspiriert haben. Die Zäsuren können auch als Öffnungen imaginiert werden.

 

Nach Eckhard Weber erklärte Joanna Wozny einmal: „Pausen sind auch Geschehen. Sie erklingen genauso wie die Musik“.[5] Dieses Geschehen der Musik ist allerdings etwas anderes als die Leere und Stille, die bei John Cage eine entscheidende Rolle spielen.[6] Das Geschehen bedarf vielleicht einer gewissen Spannung. Vor allem braucht es einer geistigen, also spirituellen Erfahrung. Wozny orientiert sich strukturell an christlichen Praktiken des Gebets in einer Abfolge von leise, fast flüsternd gesprochenen Redewendungen und Schweigen. Die entschieden kirchliche, katholische Rahmung macht das Orchesterstück auch etwas problematisch für die Konzertsaal. Oder bekommt die Musik damit noch einmal einen anderen Zug? – Das Konzert wird am 2. Februar ab 20:04 Uhr im kulturradio vom rbb gesendet.  

 

Torsten Flüh

 

Fortsetzung ultraschall 2019 folgt.

 

kulturradio rbb

Eröffnungskonzert ultraschall 2019
2. Februar 2019 20:04 Uhr

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[1] Eberhard Weber: Charlotte Seither. Recherche sur le fond. In: Deutschlandfunk Kultur (Hg.): ultraschall berlin. Berlin 2019, S. 12.

[2] Im vergangenen Jahr hatte das GrauSchumacher Piano Duo beim ultraschall festival im Heimathafen Neukölln ganz anders gelagerte, hoch experimentelle Uraufführungen gespielt. Siehe: Torsten Flüh: Das Flüchtige erinnern. ultraschall Berlin 2018: GrauSchumacher Piano Duo spielt Brigitta Muntendorf etc. und LUX:NM: bringt 6 Uraufführungen im Heimathafen Neukölln. In: NIGHT OUT @ BERLIN 1. Februar 2018 20:18.

[3] Frank Büttner: Tiepolo und die subversive Kraft des Capriccio. In: Ekkehard Mai, Joachim Rees (Hrsg.): Das Capriccio als Kunstprinzip. Zur Vorgeschichte der Moderne von Arcimboldo und Callot bis Tiepolo und Goya. Malerei - Zeichnung - Graphik. Mailand: Skira, 1996, S. 157. 

[4] Vgl. dazu Torsten Flüh: Das Tier Mensch. Martin Wuttkes „Das Abenteuerliche Herz: Rausch und Droge“ am Berliner Ensemble. In: NIGHT OUT @ BERLIN 22. Juli 2009 19:00.

[5] Eberhard Weber: Joanna Wozny: Archipel für Orchester. In: Deutschlandfunk … [wie Anm. 1.] S. 17.

[6] Vgl. zur Stille bei John Cage Torsten Flüh: Der Jahrhundert-Clown - John Cage 100 als Schwerpunkt bei MaerzMusik 2012. In: NIGHT OUT @ BERLIN 22. März 2012 22:29.