Neuer Rock und Klangzauber - Ensemble Nikel rockt und das Rundfunk Sinfonieorchester dreht an der Klangspirale

Rock – Klang – Leere 

 

Neuer Rock und Klangzauber 

ultraschall 2018: Ensemble Nikel rockt und das Rundfunk Sinfonieorchester Berlin dreht an der Klangspirale 

 

Mehr Überraschung geht kaum. Am Samstagnachmittag verblüfft Enno Poppe mit Neuem Rock, Fleisch (2017), für das Ensemble Nikel im Radialsystem V als Deutsche Erstaufführung. Und am Sonntagnachmittag kitzelt er den Klangzauber von Rebecca Saunders‘ Void aus dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin heraus. Gut zwei Monate nach der Uraufführung am 16. November 2017 bei den österreichischen Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik spielt die kammermusikalische „Band“ Nikel aus Tel Aviv Fleisch in der Besetzung von E-Gitarre, Saxophon, Schlagzeug, Klavier am 20. Januar im Radialsystem und wurde für Sendungen im kulturradio vom rbb und Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet.

 

Ganz anders arbeiteten Rebecca Saunders und Enno Poppe aus dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin im Pierre Boulez Saal feinste Klangschattierungen für Void heraus. Das Rundfunk Sinfonieorchester Berlin (RSB) macht gerade eine Transformation durch und drängt in der Orchesterlandschaft von Berliner Philharmonikern, Konzerthausorchester, Staatskapelle, Orchester der Deutschen Oper und dem Deutschem Sinfonieorchester (DSO) nach vorn. Vielleicht war die Berliner Orchesterlandschaft nie so lebhaft und ausdifferenziert wie derzeit. Der Chefdirigent und Künstlerische Leiter Vladimir Jurowski hat nach Marek Janowski eine neue Dynamik in das Orchester gebracht. Void unter der Leitung von Enno Poppe lässt hinhören.


© Gundula Krause 

Yaron Deutsch (E-Gittarre), Patrick Stadler (Saxophon), Brian Archinal (Schlagzeug) und Antoine François (Klavier) haben sich seit 2006 zur Rockband der neuen oder zeitgenössischen Musik vorgearbeitet. Fleisch von Enno Poppe ist durchaus so etwas wie ein Meilenstein. Neue Musik war vermutlich nie rockiger, jazziger, funkiger. Das Spektrum der Neuen Musik ist unglaublich reich ausdifferenziert. Doch das Ensemble Nikel legt auch wert auf eine rockbandartige Performance. Eine Boygroup sind sie ganz sicher nicht mehr, aber eine kaum bekannte Lockerheit zelebrieren die Kammermusiker trotzdem. Da passt es gut, dass Enno Poppe, der gerne Grenzbereiche der Genres erkundet oder/und erweitert wie schon mit dem Musiktheater IQ – Testbatterie in acht Akten[1] 2014 bei MaerzMusik sich gerade für Rock und Rockmusik interessiert. 

Rockmusik ist ja insgesamt sehr staubig geworden. In diesem Moment fängt sie an, mich zu interessieren. Durch die Zertrümmerung der Syntax kann ich Kräfte freilegen, die von den Stereotypen der Rockmusik verstellt und zugemüllt sind. Dabei geht es nicht darum zu entlarven. Die Instrumente, die Klänge können auch nicht erfunden werden. Aber der Sinn entsteht durch das Zusammenfügen der Trümmer.[2]   


© Gundula Krause 

Rockmusik, wie sie Enno Poppe mit Fleisch in drei Sätzen für das Ensemble Nikel geschrieben hat, lässt schon mit den ersten schnellen Takten aufhören. Wird da vom Schlagzeug ein Tangorhythmus angespielt? Die E-Gitarre mauzt auf. Das Schlagzeug setzt den Takt. Keyboard und Saxophon bringen Vibes in den Sound. Abrupte Einsätze und Abbrüche. Mit der „Zertrümmerung der Syntax“ spricht Poppe sowohl den ursprünglichen Erschütterungsgedanken – to rock wie etwas erschüttern – der Rockmusik seit den 50er Jahren an als auch die Syntax konventioneller Rockmusik. Die Rockmusik hatte eben immer gleichzeitig eine Syntax, die das Wiedererkennen der rebellischen Geste der Zertrümmerung garantierte, um sie dadurch zu verraten. Die Riffs auf der E-Gitarre sprachen immer auch genießerisches Aufbegehren an. Die elektronischen Elemente und Sounds erinnern an die Maschine, um sie wiederholt schnell abbrechen zu lassen. Enno Poppe Fleisch ist fast eine montageartige, kurze Geschichte der Rockmusik, ihrer Syntax und Gesten, die vom Ensemble Nickel präzise, ja, virtuos aufgeführt wird, gelungen.

 

Anne Cleare hat the square of yellow light that is your window (2013/2014) für das Ensemble Nikel geschrieben. Einerseits deutet schon der narrative Gestus des Titels an, dass es um eine ungewöhnliche Erzählung geht. Cleare möchte von Wahrnehmung erzählen. Andererseits werden den Instrumenten Alto Saxophone, Electric Guitar, Piano und Percussion fast klangliche Rollen zugeschrieben. Das Stück beginnt mit dem Saxophon, das eine Art Murmeln oder Blubbern an der Grenze zur Sprache intoniert. Cleare spricht von der „Selbstkontrolle“ (self-control) und „Lebhaftigkeit“ (agility) des Saxophones, die nicht durch das Trio beherrscht werden können.[3] Die Erzählung von der Wahrnehmung und der Beherrschung lässt sich auch als eine feministische oder queere verstehen. Denn in the square of yellow light that is your window wird musikalisch das hochsensible, einzelne Saxophon zum Medium und Anführer einer neuartigen Wahrnehmung.   

 

Das Ensemble Nikel führte ebenso Yair Klartags philosophische Komposition Fragments of Profound Boredom (2012) in Anknüpfung an Martin Heideggers Die Grundbegriffe der Metaphysik (1929/1930) auf. Die Fragmente einer tiefgreifenden Einsamkeit sprechen nicht nur ein soziologisches oder historisches Phänomen an, sondern knüpfen an den grundlegenden Begriff der Einsamkeit in Heideggers Grundbegriffen an. Die Einsamkeit wird von Klartag nicht nur subjektiv oder objektiv auf die Zeit und das Subjekt bezogen, vielmehr betrifft sie das Sein selbst. Heidegger macht die Langeweile zu einem „gelangweiltwerden“. Das Subjekt wird der Langeweile durch die Zeit sozusagen ausgesetzt oder „hingehalten“. 

In gelangweiltwerden sind wir hingehalten, und zwar durch die zögernde Zeit.[4]

 

Die Langeweile wird von Heidegger und Klartag nicht etwa als etwas Vorübergehendes oder Psychologisches formuliert. Vielmehr wird sie zu einem Grundbegriff und einer Grunderfahrung des Menschen in der Moderne. Das Sein in der Zeit und das zeitliche Sein als Existenz werden von der Zeitwahrnehmung strukturiert. Einerseits wird das „gelangweiltwerden“ eine „eigentümliche lähmende Betroffenheit“. Andererseits kann der lähmenden Betroffenheit kaum mehr als eine „Beschäftigung“ zum „Zeitvertreib“ entgegengesetzt werden, um uns damit sich „aufhalten“ zu können. Das Philosophieren von Martin Heidegger wird in einer sprachlichen Mehrdeutigkeit und Vorliebe fürs Paradox formuliert. Der „Zeitvertreib“ soll die Langeweile vertreiben und „uns“ gleichzeitig „aufhalten“. So wird auch Klartags Musikstück über Langeweile zum „Zeitvertreib“.   

Das gelangweiltwerden ist eine eigentümliche lähmende Betroffenheit vom zögernden Zeitverlauf und der Zeit überhaupt.[5] 

Im Zeitvertreib suchen wir eine Beschäftigung, etwas, wobei wir uns aufhalten können.[6]

 

Die Bedeutungs- und Sinnlosigkeit wird von Yair Klartag mit Fragments of Profound Boredom in Musik übersetzt. Der Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des DAAD lässt in seinem Stück mehr oder weniger verständlich Fragmente aus Heideggers Text zur Langeweile sprechen. Das Klangspektrum von Saxophon, Klavier und Percussion mit verschiedensten Spieltechniken der Instrumente wie dem Zupfen der Klaviersaiten oder einem klanglich fast hohlen Ziehen eines Bogens an einem Becken löst musikalische Strukturen und Gesetze beinahe auf. Verzögerung und Rhythmus lassen ein philosophisches Klanggebilde entstehen, das sich nah am Heidegger Text entfaltet. Damit wird ebenso die Wahrnehmung (perception) der Zeit beeinflusst: Es passiert fast nichts, aber nicht nichts.

In this piece, in addition to the narration of Heidegger’s texts by the performers, I try to express a boredom that lies below the daily provisional one, the underlying meaninglessness of the seemingly extensive activity, as well as to observe the way a profound boredom may influence the passing of time and its perception.[7]

 

Der in Cleveland, Ohio, geborene Komponist Mark Barden lebt und arbeitet in Berlin. Er beschäftigt sich auf ebenso philosophische wie musikästhetisch-kreative Weise mit dem menschlichen Körper. 2015 promovierte er bei Roger Redgate in Komposition zum Thema „Komponieren im und durch den Körper“ am Goldsmiths College, University of London. Barden hat Witness 2012 für das Ensemble Nikel geschrieben und Günter Grass gewidmet. In seiner Partitur zu Witness, also Zeuge, spielen visuelle wie akustische Medien allein schon von der Instrumentierung eine erstaunliche Rolle. Yaron Deutsch an der E-Gitarre bedient zusätzlich eine nicht zuletzt preisgünstige, billige Melodica in der Tonhöhe zwischen F3 und C6 sowie ein Smartphone mit MP3-Playback und Lautsprecher oder Stricknadeln etc. Antoine François am Flügel spielt auch an einem MIDI Keyboard, einem spielzeugartigen Giotto GTAA 1900 Blasebalg wie mit einem Fahrradschlauch etc.[8] Musik und Körper werden von Mark Barden live auf- wie ausgespielt und lassen sich am Radio in ihrer vielfältigen und ungewöhnlichen Instrumentierung allenfalls träumen.

 

Das Rundfunk Sinfonieorchester in großer, obschon kammermusikalischer Besetzung mit zwei zusätzlichen, großen Schlagwerken, Christian Dierstein und Dirk Rothbrust, verblüffte am Sonntagnachmittag im Pierre Boulez Saal. Doch es war ebenso eine Überraschung, wie sich der Kammermusiksaal nutzen lässt. Quasi die gesamte Hälfte der Sitze im Bereich B, C und D war in den Unterbau geschoben worden. Das Orchester nahm das gesamte Parkett ein. Ein aufwendiges Experiment, das wohl nicht zuletzt Rebecca Saunders Klanglaboratorium Void/Leere geschuldet war. Insofern könnte man von einer besonders großflächigen und ausdifferenzierten Leere sprechen. Wie lässt sich Leere klanglich herstellen? Der Saal war wohl nicht zuletzt für Void gewählt worden. Denn der ausdifferenzierte Klang der Leere, wie sie nicht zuletzt in der Philosophie Martin Heideggers in Beziehung zur Langeweile gesetzt wird, ist bei Saunders keinesfalls langweilig. 

Wenn wir so, losgelassen in das Dabeisein, gestellt werden von dem stehenden Jetzt, das unser eigenes, aber aufgegebenes und leeres Selbst ist, langweilen wir uns.[9]  


© Gundula Krause 

Rebecca Saunders und Enno Poppe als Dirigent gehören zu den Klangtüftlern der Neuen Musik. Dieses feinsinnigste Arbeiten am Klang lässt sich sprachlich kaum formulieren. Dabei hat Rebecca Saunders sehr genaue Vorstellungen davon, wie Void und einzelne Instrumente wie die Violinen mit erweiterten Spieltechniken klingen sollten. Die Feinsinnigkeit erfordert Präzision und Disziplin. Sie verlangt von den Musikerinnnen und Musikern nicht nur ein Höchstmaß an Präzision, vielmehr auch eine gewisse Experimentierfreude. Oft sind es nur sehr kurze, kaum wahrnehmbare Anrisse und Anschläge, die in Intervalle münden. Rebecca Saunders knüpft für Void an Samuel Becketts Texts For Nothing von 1955 an.[10]Das Ich im vierten der Texts formuliert einen leeren, ziellosen Weg jenseits eines Wissens und Verstehens. 

Where would I go, if I could go, who would I be, if I could be, what would I say, if I had a voice, who says this, saying it's me? Answer simply, someone answer simply. It's the same old stranger as ever, for whom alone accusative I exist, in the pit of my inexistence, of his, of ours, there's a simple answer. It's not with thinking he'll find me, but what is he to do, living and bewildered, yes, living, say what he may. Forget me, know me not, yes, that would be the wisest, none better able than he. Why this sudden affability after such desertion, it's easy to understand, that's what he says, but he doesn't understand. I'm not in his head, nowhere in his old body, and yet I'm there, for him I'm there, with him, hence all the confusion.[11]     

 

Das ich geht nicht einfach. Es fragt sich, wohin es gehen könnte, wenn gehen wollte. Der große Gong kontrastierend mit dem hohen Schlagwerk erzeugt eine Leere und Richtungs- bzw. Orientierungslosigkeit in Void. Rebecca Saunders hat selbst den Titel in seiner ambivalenten Lexik erläutert: „Void: vuide + Volder, L.vacare + voc tus. / inhaltslos, wüst, frei. / abwesend, fehlend, leer.“[12] Becketts Texts For Nothing thematisieren die Verlassenheit (desertion) und Verwirrung (bewildered, confusion). Sie sind keine plötzlichen Ausnahmen, vielmehr eine Grunderfahrung des „accusative I exist, in the pit of my inexistence“. Der Klang in Void lässt sich nicht lokalisieren. Er bleibt für die Zeit der Aufführung räumlich fließend. Das Gehen (I go) ist zugleich ein Irren, für das es kein Ankommen geben wird. Doch das geschieht bei Saunders in einer ungeheuren Zartheit und Sensibilität, einer Sinnlichkeit ohne Sinn. Die unterschiedlichen hör- doch nicht vernehmbaren Glöckchen, Seile mit Kugeln, Kugeln, Klangschalen, Spiralen etc. im Schlagwerk bleiben unter einer distinkten Wahrnehmungsebene. Gerade das macht den Klang aus, was sich nicht wahrnehmen lässt.

 

Der Klang, der bei Saunders nichts bedeuten soll und will, erfordert von den Musikern die höchste Konzentration. Denn die Einsätze finden mehr oder weniger unvermittelt statt. Die Partitur wird in gewisser Weise zum Zeitplan. Die Musikerinnen brauchen ein gewisses kammermusikalisches Gehör und Gespür für den richtigen Einsatz nach Plan. Es geht nicht einfach um das Spielen von Noten. Saunders arbeitet mit den einzelnen Musikerinnen und Musikern genau an diesen Stellen. – „So und nicht so“ soll ein Klang in den Violinen erzeugt werden. Die Unsagbarkeit und kaum in Noten zu fassenden Klangereignisse sind nicht zufällig. Vielmehr geht es gerade bei Beckett immer um jenen Bereich des Unsagbaren und Unübersetzbaren. Mit einer schon in den Schriften von Martin Heidegger auftauchenden Formulierung geht es nicht um etwas, dass sich bestimmen ließe, vielmehr um ein Nicht nichts.


© Gundula Krause 

So korrespondierte denn in diesem Konzert wiederum Jair Klartags Con forza di gravità (2013) durchaus mit Void. In dem Stück für Streichorchester geht es um das Paradox eines Nicht-Bildes. Die Streicher produzieren quasi ein ständiges Crescendo, das immer wieder anschwillt und abbricht, ohne dass es zu einer Bedeutung oder einem Sinn kommen könnte. Einem Erreichen des Ziels kommt. Die Stille selbst im Stück ist nie ganz still. Klartag hat dafür eine eigensinnig paradoxe Imagination der Gravitation formuliert. Die Gravitation oder Schwere als vermeintlich physikalische Grundkraft bekommt etwas Schwereloses.

The imagined situation in which the piece takes place, is of a picture being painted while the ink and the canvas are made of inappropriate materials. Thus, the paint cannot attach to the canvas and the streaks of paint drip down immediately. The resulting painting is a combination of the artist’s intentions and the "natural" effects of gravity. Here, gravity enters the abstract world of sounds and becomes the main driving force of the piece and overshadows the original compositional intentions.[13]

 

Außergewöhnlich technisch multimedial ausgetüftelt fällt Simon Steen-Andersens Piano Concerto (2014) mit dem Pianisten Nicolas Hodges aus. Das Klavierkonzert wird zur paradoxen Zertrümmerung und Feier des Genres wie des Pianisten, der mit Sensorhandschuhen auf dem Flügel und einem Keyboard eine synchrone Projektion seiner selbst am zerborstenen Flügel spielt. Der Flügel ist zerborsten und zugleich ganz technisches Musikinstrument. Das Projekt wurde vom SWR2 produziert und wird als Multimedia-Internetdokumentation vorgehalten. Das Klavierkonzert wie das Violinkonzert dürfen wohl als Inbegriff des Virtuosen seit dem 19. Jahrhundert gelten.[14] In der Verschaltung visueller und akustischer Live- wie livegesteuerter Ereignisse mit Sinfonieorchester überkreuzt sich nun das einst gefeierte Individuum als Virtuose, als nicht zuletzt männlicher Meister des Instruments. Die technisch-mediale Hochrüstung durchkreuzt nicht zuletzt den Mythos vom Virtuosen als technischen Meister und bestätigt ihn.    

 

Torsten Flüh

 

Ensemble Nikel
Deutschlandfunk Kultur
Konzert
07.02.2018 20:03 Uhr

 

kulturradio vom rbb
Musik der Gegenwart
11.04.2018 21:04 Uhr

 

Multimedia SWR2
Piano Concerto

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[1] U.a. Torsten Flüh: Mit Intelligenz Gefühle durchgespielt. Zu Enno Poppes und Marcel Beyers IQ ─ Testbatterie in acht Akten. In: NIGHT OUT @ BERLIN 16. März 2014 22:59.

[2] Enno Poppe zitiert nach: Rainer Pöllmann: Enno Poppe: Fleisch. In:  Deutschlandfunk Kultur (Hg.): ultraschall Berlin 2018. Berlin, 2018, S. 70.

[3] Anne Cleare: the square of yellow light that is your window. (Anne Cleare)

[4] Martin Heidegger: Gesamtausgabe, Bd. 29/30. Die Grundbegriffe der Metaphysik. Welt – Endlichkeit – Einsamkeit. Klostermann, Frankfurt am Main. 1992, S. 148.

[5] Ebenda S. 149.

[6] Ebenda S. 150.

[7] Yair Klartag: Fragments of Profound Boredom. (Yair Klartag|Composer)

[8] Mark Barden: Witness. 2012. (Werke ecerpt)

[9] Martin Heidegger: Gesamtausgabe … [wie 4] S. 189.

[10] Siehe zu Samuel Beckett auch Torsten Flüh: Witness’s Eyes Wide Shut. Robert Harveys Witnessness im Gespräch mit Sigrid Weigel. In: NIGHT OUT @ BERLIN 8. Januar 2011 19:13.

[11] Samuel Beckett: Texts For Nothing, 1955. (Texts For Nothing #4)

[12] Zitiert nach: Rainer Pöhlmann: Rebecca Saunders: Void. In: Deutschlandfunk Kultur (Hg.): ultraschall … [wie Anm. 2] S. 112.

[13] Yair Klartag: Con forza di gravità. (Yair Klartag|Composer)

[14] Siehe auch: Torsten Flüh: Das (Anti-)Virtuose. Maurizio Pollini spielt Werke von Chopin und Liszt in der Philharmonie. In: NIGHT OUT @ BERLIN 17. November 2011 21:16.