Wie geht Sein, wie geht Leben? - 20 Jahre aufbruch, Gefangenentheater in der Jugendstrafanstalt Berlin spielt Hamlet

Familie – Hamlet – Geschlecht 

 

Wie geht Sein, wie geht Leben? 

20 Jahre aufbruch, Gefangenentheater in der Jugendstrafanstalt Berlin spielt Hamlet 

 

Wer in der Jugendstrafanstalt Berlin eine Haftstrafe verbüßt, hat schon einmal ganz entschieden danebengegriffen, um es einmal so zu formulieren. Jugendstrafanstalt ist kein Urlaub. Aber sie ist eine Chance für jugendliche Straftäter. Und eigentlich ist die Jugendstrafanstalt Berlin am Friedrich-Olbricht-Damm 40 bei 430 Haftplätzen sogar unterbelegt, wie die Leiterin der Sozialpädagogischen Abteilung und Öffentlichkeitsarbeit, Janina Deininger, beim Pressegespräch vor der Generalprobe zu William Shakespeares Hamlet verrät. Deshalb habe man nun einige offene Plätze mit jungen Erwachsenen bis 27 Jahre belegt. Das Verständnis des Jugendlichen wird also durchaus erweitert, weil auch für Mitte-Zwanzigjährige manchmal die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist.

 

Überhaupt Hamlet! Ist das ein Jugendlicher? Shakespeares Hamlet lässt sich schwer einordnen. Hamlet, ein Stück für einen Schauspieler? Hamlet, ein Familiendrama, wie es sich überall in Deutschland zutragen könnte? Peter Atanassow sucht in seinen Inszenierungen insbesondere mit Gefangenen der Jugendstrafanstalt den Anknüpfungspunkt an die Lebenswirklichkeit der Darsteller. Und natürlich sind die familiären Verstrickungen Hamlets – Vater ermordet vom Bruder, der die Mutter heiratet – ein Anknüpfungspunkt. Familie ist für die Mitwirkenden Jugendlichen und jungen Männer eine Referenz. Familiäre Verhältnisse mit der An- oder Abwesenheit einer Vaterfigur, Freud spricht vom symbolischen Vater, der angenommen wird oder nicht, spielen für jugendliche Straftäter keine geringe Rolle. Was ist da los mit dieser Hamlet-Familie?

 

Wer in der Jugendstrafanstalt im Gefängnistheater mitspielt, opfert seine Freizeit für 7 Wochen mit intensiven Proben an den Wochenenden. Ursprünglich hatten sich 18 Jugendstraftäter für die Mitwirkung im Gefangenentheater gemeldet, 13 wirken schließlich mit. Bei der Frage, wer mitwirken darf, entscheidet der Ort und nicht die Straftat, für die die Jugendlichen verurteilt worden sind, erklärt Frau Deininger. Die Mitwirkung im Theater wird als Möglichkeit gesehen, dem Leben noch einmal eine Wende geben zu können. Vielleicht ist die Hamlet-Frage Sein-oder-Nichtsein eine Zuspitzung der grundsätzlichen Frage danach wie Sein bzw. Leben geht? Das Gefängnistheater aufbruch bietet nun mit der 12. Produktion in der Jugendstrafanstalt Berlin den natürlich ausschließlich männlichen Jugendlichen die Chance, einmal Erfolg und Anerkennung vom Publikum und ihren Familienangehörigen zu erfahren. Die Mitspieler haben Texte zu Hamlet geschrieben, wie diesen:

Selbstmord ist der endgültige Schrei nach Aufmerksamkeit. Wenn sich jemand umbringt, zeigt es seine Verzweiflung und er sieht keinen Grund mehr weiterzumachen, aber bis man zu dieser Verzweiflung gekommen ist, ist mein meistens schon tot, aber ich find's traurig, dass Leute, die 20 bis 30 Jahre als sind, die nich mal 20% ihres Lebens gesehen haben, sich selbst umbringen, wie sie nicht kämpfen wollen und bei dem kleinsten Anzeichen von Druck sich irgendwie selbst verletzen mit Drogen, Alkohol oder Selbstmord.  

 

Gerade für nach dem Jugendstrafrecht verurteilte Täter gilt nach wie vor der Resozialisierungsgedanke. Liest man bisweilen heute die Zeitung oder hört die Stimmen von der Straße, dann könnte der Eindruck entstehen, dass in Deutschland nach einem Vergeltungsstrafrecht selbst oder gerade für männliche Jugendliche gerufen wird. Das ist absurd. Der Jugendstrafrechtsgedanke gehört zu den größten und zu den verteidigenswerten Errungenschaften der Rechts- und Strafrechtsgeschichte in Deutschland. Bezeichnenderweise geht die Infragestellung des Strafrechts und des Jugendstrafrechts einher mit der Herabwürdigung,[1] die sich immer in die Position eines Rechts des Geschlechts im weiteren Sinne bringt. Das Geschlecht nimmt in der deutschen Sprache immer auch die Bedeutung von [1] die Eigenschaft höherer Lebewesen, männlich, weiblich, inter* oder trans zu sein, [2] Kollektivum: die Gruppe entweder aller männlicher Menschen oder aller weiblicher oder anderer, [3] kurz für Geschlechtsteil, [4] Gattung, Art [5] Familie, Sippe, Clan [6] Grammatik: grammatische Kategorie von Hauptwörtern, Beiwörtern, Geschlechtswörtern und Fürwörtern (Substantiven, Adjektiven, Artikeln, Pronomen), also von Nennwörtern (Nomen; im traditionellen weiteren Sinn) [7] Generation im Sinne von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Alten [8] Topologie: eine topologische Invariante.[2]

  

Das Geschlecht in diesem weiten Sinne auch der Familie und der Jugendlichen als Generation spielt die Hauptrolle oder weist auf den Hauptkonflikt in William Shakespeares Hamlet hin. Lässt Hamlet sich geschlechtlich verorten? Wohin gehört er? Das ist absolut keine Neuinterpretation, sondern ein seit dem 18. Jahrhundert diskutiertes Problem dieses Dramas. Man kann auf verschiedene Weise zu diesem Gedanken gelangen. Doch den eigentlichen Hinweis verdankt der Berichterstatter Peter Atanassow und Pascal Rehnolt, der für Videoeinspielungen aus Asta Nielsens Hamlet von 1920, gedreht in Deutschland, wahrscheinlich überwiegend in Babelsberg und Umgebung, verantwortlich ist. Im Vorspann zum von Asta Nielsen produzierten Stummfilm Hamlet, mit ihr als Prinz Hamlet, heißt es: 

Seit Jahrhunderten 

streiten sich die Gelehrten 

über Hamlet und den 

Sinn der Hamletsage. 

Auch die bedeutendsten 

Dichter aller Zeiten 

haben das Leben Hamlets 

eifrig diskutiert. 

Voltaire, der berühmte 

französische Philosoph, 

nennt Shakespeares Stücke 

einen geschmacklosen 

Mischmasch von Laune 

und Unsinn. 

Herder hält das Wesen 

Hamlets für das eines 

gewohnheitsmäßigen 

Affektanten. 

Selbst Goethe hat die heute 

unbestrittene Wertschätzung 

des Hamlet-Dramas in 

schärfster Weise verworfen. 

Hamlet ist ein Hammel! 

In neuer Zeit hat der 

amerikanische Literaturforscher, 

Professor Vining, der 

Hamletsage eine neue 

Deutung gegeben. 

Die Hamlet-Gestalt war 

bisher von einem tiefen 

Geheimnis umhüllt~~ 

Hamlet war in Wirklichkeit 

ein Weib!


© Thomas Aurin

Ob nun gerade darin die Lösung des „tiefen Geheimnis(ses)“ des Hamlet liegt, dass er kein Jugendlicher, sondern „ein Weib“, eine Frau war, mag einmal dahingestellt bleiben. Für Asta Nielsen als Schauspielerin bot die Anknüpfung an Edward P. Vinings Shakespeare-Studie The Mystery of Hamlet. An Attempt To Solve An Old Problem von 1881[3], die Möglichkeit, Hamlet im Stummfilm zu spielen. Hamlet von und mit Asta Nielsen wurde in den USA zum ersten erfolgreichen Stummfilm aus Deutschland, wozu das Versprechen auf die Lösung eines alten Problems einiges beigetragen haben mag. Gleichzeitig kreierte Asta Nielsen damit einen neuartigen Frauentypus der zwanziger Jahre. Doch entscheidend für die 20er wie die 1880er Jahre und die Hamlet-Rezeption überhaupt war das Problem der geschlechtlichen Einordnung. Das hatte ja ganz offenbar Voltaire wie Herder und Goethe gleichermaßen beschäftigt und zu Verwerfungen geführt. Wie begründet Vining seine These, dass Hamlet eine Frau ist? 

Seltsamer als all dieses ist jedoch die Tatsache, dass all seine Bewunderung auf männliche Stärke und männliche Tugenden beruht, während ihn auf weibliche Besonderheiten, auf die Frau im Allgemeinen und auf seine Mutter und insbesondere auf Ophelia, die ganze Bitterkeit seiner Verabscheuung ausfüllt. Hier ist eine Anomalie fast gegen die Natur. Der Schöpfer hat in der Menschheit eine subtile Anziehungskraft auf das andere Geschlecht vorgesehen, die in einem Mann und besonders in einem Mann aus Hamlets Zeit alle Frauen mit einem zärtlichen Charme anlegt. Jedes Geschlecht bewundert die charakteristischen Tugenden des anderen und denkt leicht an seine eigenen guten Eigenschaften. Da sich in zwei Magneten ähnliche Pole abstoßen, während sich die gegenüberliegenden Pole anziehen, besteht diese gegenseitige Anziehung zwischen Gegnern und Abstoßung der Gegenspieler. Dies macht die Verbindung zwischen Mutter und Sohn, Vater und Tochter häufig stärker und zarter als zwischen Vater und Sohn oder Mutter und Tochter.[4]


Hamlet, 1920 mit Asta Nielsen (Screenshot T.F.) 

Hamlet ist nach Vining familienpsychologisch schwul oder eine Frau. Diese familiale und geschlechtliche Irritation bringt sozusagen Asta Nielsens Hamlet hervor, um seinerseits nicht nur das Problem zu lösen, sondern in der Frau als Prinz Hamlet rechteigentlich zu perpetuieren. Männer und Frauen werden sich heillos in Asta Nielsen als Hamlet verliebt haben. In gewisser Weise ist Hamlet das Drama des geschlechtlichen Chaos' im weiteren Sinne. Wie richtig leben und lieben? Die Besonderheit des Gefängnistheaters besteht nun darin, dass Peter Atanassow nicht mit Berufsschauspielern arbeitet, die ihm nach der Schauspielschule etwas anbieten können sollen. Stattdessen wird die Rollenarbeit zur Auseinandersetzung mit den Fragen des Stücks. So sind denn auch im Programmheft zu diesem merkwürdigen und hochbrisanten Hamlet Ausschnitte aus Texten der Mitspieler abgedruckt. 

Ohne Regeln wären wir alle wie Tiere Weil in jedem Menschen seit der Geburt Chaos herrscht. Wir haben alle Urinstinkte, die die Regeln unterdrücken. Für ein paar Leute sind Regeln gut, für manche sind sie schlecht. Es kommt immer auf die Sache an, die manche Menschen machen, z.B. würde es keine Gesetze in Deutschland geben, würde an jeder Ecke ein toter Mensch sein. Wie es schon in der Bibel heißt: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Regeln sind wie eine Autorität und mache kommen damit klar und manche nicht. Das Gesetz ist das, was Leute daran hindert, anderen was anzutun oder zu schaden, aber Regeln, die sich jemand ausdenkt, weil er denkt, er dürfe das, sind für mich Bla Bla Bla.[5]  


© Thomas Aurin 

Die Gefängnistheaterproduktion ist ein hochkomplexer, kreativer Prozess und erinnert an Julia Kristevas Vortrag Refounding Europe Through Culture. Die Produktion mit den Gefangenen arbeitet mit dem Leben und der Kultur bzw. kulturellen Praktiken. In der Hamlet-Inszenierung wird schnell klar, wie sehr sich das Ensemble engagiert. Hamlet gibt es dreimal, was sich sogar denken lässt, weil dieser erstens doch eine recht zerrissene Persönlichkeit ist und zweitens es darum geht, dass diese dreizehn etwas zusammen produzieren. Vsevolod Silkin hat mit dem Ensemble die Schlager Junge komm bald wieder (1961), Ich wollt ich wär ein Huhn (1936) und Du bist als Kind zu heiß gebadet worden (1928) einstudiert. Das gehört eher nicht zum kulturellen Musikgeschmack und -schatz von Jugendlichen zwischen 17 und 27. Das ist ein wenig Freddy Quinn-Operette mit Comedian Harmonists und frechem One-step. Doch die Texte erzählen beiläufig auch etwas von den Träumen und Sehnsüchten der Jugendlichen. Dafür müssen sie sich die Texte nicht einmal genauer bedenken. 

Junge, komm bald wieder, bald wieder nach Haus. 

Junge, fahr nie wieder, nie wieder hinaus. 

Ich mach mir Sorgen, Sorgen um dich. 

Denk auch an morgen, denk auch an mich. 

Junge, komm bald wieder, bald wieder nach Haus. 

Junge, fahr nie wieder, nie wieder hinaus. 

Wohin die Seefahrt mich im Leben trieb, 

ich weiß noch heute, was mir Mutter schrieb. 

In jedem Hafen kam ein Brief an Bord. 

Und immer schrieb sie: "Bleib nicht solange fort."


© Thomas Aurin 

Die innige Beziehung des Musical-Seefahrers Freddy Quinn zu seiner Mutter entfaltete in den 60er Jahren als Schlager bereits eine große Anziehung auf alle Frauen und Männer, die sich gemeint fühlten. Das ist schon tiefste Bundesrepublik Deutschland der 60er Jahre, als es in Hamburg noch Seefahrer gab, die auf der Reeperbahn ihr Geld verjubelten. Eugen und Ingwer fuhren noch in den 60er Jahren auf Walfängern bis nach Japan zur See. Und die Schwestern Maria und Liesbeth hatten mit den Männern ihre liebe Not. Sollen Eugen und Ingwer doch einmal zum Geburtstag bei Maria oder Liesbeth in Hamburg mit einem großen Strauß Tulpen aufgekreuzt sein. Aber alle Tulpenköpfe sollen abgeschlagen gewesen sein. Seefahrer und Tulpen passte nicht. Sie gingen auch noch Anfang der 70er Jahre auf den Hamburger Fischmarkt, von wo sie Samstagmittag „ordentlich geladen“ an den heimischen Küchentisch in der Bornstraße zurückkehrten.


Hamlet, 1920 mit Asta Nielsen (Screenshot T.F.) 

Peter Atanassow arbeitet mit einer Textcollage aus Shakespeares Hamlet von Erich Fried übersetzt, Bernard-Marie Koltès Hamlet, Tag der Morde und Heiner Müllers Hamletmaschine. Wie autonom ist Hamlet? Entscheidet er autonom? Oder befindet er sich in einer Maschine aus Lügen und Intrigen? Wie sehr wird er selbst zur Maschine? Auch oder vielleicht gerade Jugendstraftäter nutzen Soziale Medien, Smartphone und PC. Sie sind in einer Jugendkultur von What’s App, Instagram und Snapchat und YouTube mit Influencers zutiefst verwickelt. Das Internet und Computerspiele beeinflussen zumindest ihre Wahrnehmung. Und natürlich wissen sie, was gerade sexy und also begehrenswert ist. Was man gerade haben muss, um etwas zu gelten. Der Druck bestimmte Markenklamotten und Gadgets haben zu müssen, dürfte mindestens so groß sein, wie früher Sammelbilder. Und dann ist man plötzlich in dieser Maschine des Habenmüssens und des Habenwollens drin, so dass man gar nicht mehr genau weiß, was man will. Am lautesten wird dann die Kritik von Älteren bekundet, die immer schon damit klar kamen, alles haben zu können. Auch davon handelt Hamlet in der Jugendstrafanstalt.


© Thomas Aurin

Natürlich hat Prinz Hamlet alles, sonst wäre er ja nicht Prinz. Doch auch darin liegt zugleich für die Generation Prinz oder Hamlet heute ein großes Problem. Denn wenn man nun aus guter Mittelschicht kommend sogleich in ein durch getaktetes Studium gerät, dann könnte es vorkommen, dass man sich selbst zur Maschine werden fühlte. Bei aller Künstlichen Intelligenz soll man dann auch noch seine menschliche fühlen und begründen können. „Sein oder Nichtsein“ als Frage hat sich entweder verschoben oder betraf schon bei Shakespeare eine fundamentale Erschütterung der Frage nach der Existenz. 

Ich bin mein Gefangener. Ich füttere mit meinen Daten die Computer. Meine Rollen sind Speichel und Spucknapf Messer und Wunde Zahn und Gurgel Hals und Strick. Ich bin die Datenbank. Blutend in der Menge Aufatmend hinter der Flügeltür. Wortschleim absondernd in meiner schalldichten Sprechblase über die Schlacht. Mein Drama hat nicht stattgefunden. Das Textbuch ist verlorengegangen.[6]    


© Thomas Aurin 

Was Heiner Müller Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre mit dem Computer und der Datenbank poetologisch formulierte, ist für Jugendliche und junge Erwachsene längst zur ebenso komfortablen wie erschreckenden Ablage des Lebens in den Cloud-Diensten geworden. Heiner Müller hat sich um 1980 noch nicht träumen lassen können, was heute zur Lebenswirklichkeit von Ataev, Ciprian, Memo, Shamil, Mutlu, Hamza, Mimo, Ali, G-Kay, Tarum-Aktiv, Haso, Jalal, Batek, Fero mit verschlüsselten Namen geworden ist. Künstliche Intelligenz war für Heiner Müller als Thema noch nicht präsent. Aber der Verhältnis von Datenbank und Ich, Daten und Ich zog als Schrecken bereits herauf. Andererseits hat sich das ganze Leben durch Datenströme so unglaublich beschleunigt, dass man selbst als Hamlet nicht darauf verzichten möchte. Und der eine oder andere Mitwirkende des Gefängnistheater in der Jugendstrafanstalt wird bestimmt schon Asta Nielsens Hamlet gegooglet und vielleicht sogar gesehen haben. 

 

Torsten Flüh  

 

Hamlet 

frei nach William Shakespeare 

28., 30. November sowie 

3., 5., 7. Dezember 2018 jeweils um 17.30 Uhr 

Spielort: Jugendstrafanstalt Berlin (Kultursaal) 

Friedrich-Olbricht-Damm 40 · 13627 Berlin 

Pforte 3 

Tickets: 15 € / 10 € (ermäßigt) 

Kartenverkauf ab Montag, 5. November 2018 um 11 Uhr im aufBruch-Onlineshop 

oder an der Kasse der Volksbühne Berlin 

nur persönliche Abholung mit Ausweis.

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[1] Zur Herabwürdigung siehe: Torsten Flüh: Von Haltung, Heimat und Herabwürdigung. Ulrike Lunacek, ehem. Vizepräsidentin des Europarlaments, eröffnet die Rainbow Lectures in der neuen taz Kantine. In: NIGHT OUT @ BERLIN 22. November 2018 18:12.

[2] Siehe dazu auch Synonyme und die aktuelle Bedeutungsvielfalt bei Wiktionary für Geschlecht.

[3] Edward P. Vining: The Mystery of Hamlet. An Attempt To Solve An Old Problem. Philadelphia: Lippinscott, 1881. Archive.Org.

[4] Eigene Übersetzung nach ebenda S. 55.

[5] aufbruch: Hamlet. Berlin, 2018, o. Seitenzahl.

[6] Heiner Müller: Hamletmaschine. In: ders.: Werke 4 Stücke 2. Frankfurt am Main: edition suhrkamp, 2001, S. 551.