Die Potenzierung Europas - Das Festival von Europe-n im Haus der Kulturen der Welt

Komplexität – Wissen – Interface

 

Die Potenzierung Europas

Das Festival von EUROPEn im Haus der Kulturen der Welt

 

Auf der Dachterrasse des Hauses der Kulturen der Welt drängten sich am Samstagabend vor einer Woche Kuratoren, Goethe-Institutsleiter, Künstler und Publikum vor der Chinabrenner genannten Garküche von Thomas Wrobel aus Leipzig, der dort ein gleichnamiges Restaurant betreibt. Europa und China. Ein Europäer, der nach den Regeln und Rezepten einer Garküche in Sichuan, die es nicht mehr gibt, kocht. - Gäbe es möglicherweise das moderne Europa gar nicht ohne China? Darauf wird zurück zu kommen sein.


Foto: Andreas Enrico Grunert

Das n im Titel und der Internetadresse von EUROPEn  - www.europe-n.org - löst Irritationen aus. Wie soll man es lesen? Geht es um Europen als ein vielleicht altertümliches, an Johann Wolfgang Goethe anknüpfendes Zitat von „Europens Staatskalender“ in den Handschriften zum West-östlichen Divan? Handelt es sich um einen bilingualen Verschnitt der deutschen Pluralbildung mit dem englischen Europe? - Erst in der Englischen Ausschreibung als „Europe (to the power of) n“ gewinnt das n als mathematische Formulierung an Deutlichkeit. Europa hoch n oder zur n-ten Potenz.


Foto: Andreas Enrico Grunert

Der Exponent n gibt an, wie oft Europa mit sich multipliziert wird oder aus sich selbst gedacht werden könnte. Die mathematische Operation der Potenzierung findet in vielen Wissenschaftsbereichen wie Bevölkerungswachstum und Informatik (Computer Science) Anwendung. Als Titel für ein länderübergreifendes Kunstprojekt in Europa wurde der Modus der Potenzierung als einer der Vervielfältigung bisher weniger angewendet. Doch genau um diesen Vervielfältigungsprozess des Europäischen geht es der Künstlerischen Leiterin Barbara Steiner.

Das Wörterbuch der Antike mit Berücksichtigung ihres Fortwirkens von Hans Lamer aus dem Jahr 1989 beginnt seinen Europa-Eintrag noch mit dem Satz:

Die Deutung des Namens unseres Erdteils gelingt nicht.[1]

Der Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, formuliert seinerseits im Scenario Book:

Europe is a Cultural Project.[2]

Doch dieses kulturelle Projekt wird gegenwärtig und immer wieder nicht nur von Deutschland – denken ließe sich an Dänemark oder Ungarn auf andere Weise zum Beispiel - auch in Frage gestellt:

… Die Sorge um das Scheitern des Euros ist nur äußerer Ausdruck einer fundamentalen Krise Europas, die eine Rückbesinnung auf den Ausgangspunkt verlangt. Europa ist nämlich vorrangig ein kulturelles Projekt.[3]  

Was heißt Thinking Europe?[4] Ein „Ausgangspunkt“ könnte auch nahelegen, dass es um eine Homogenisierung europäischer Kulturen ginge. Der Wunsch nach einer Homogenisierung wird gegenwärtig nicht zuletzt finanztechnisch formuliert, indem relativ plötzlich durch die Schuldenkrise(n) Griechenlands, Spaniens, Portugals, Irlands und Italiens Finanzregeln vereinheitlicht werden sollen. Wenn von Solidarität hinsichtlich des Fiskalpaktes im Deutschen Bundestag am 29. Juni 2012 gesprochen wurde, dann wird mit einem anderen Wort Homogenisierung gefordert.

Es wäre sicher noch einmal genauer zu bedenken, inwiefern „Thinking Europe“ nicht gerade einem imaginären Prozess der Homogenisierung fordert, der Europa als 1 geschlossenes kulturelles, politisches und finanztechnisches System hervorbringen soll. Denn selbst hinsichtlich der Finanzspekulationen gegen den Euro bleibt völlig offen, ob diese denn überhaupt mit Solidarität und/oder Homogenisierung zu bekämpfen wäre. Basiert doch die Finanzspekulation darauf, dass Prognosen nicht eingehalten werden, was den größten Gewinn bringt. Die Literaturwissenschaftlerin Ulrike Vedder hatte in ihrem Vortrag Spekulieren und ruinieren im Rahmen der Vortragsreihe zur Sprache des Geldes auf „die unruhige Beweglichkeit“ und den Zeichencharakter des Geldes hingewiesen.

Wenn Lehmann an eine Formulierung des (vor allem) Mathematikers Blaise Pascal (1623-1662) anknüpft, ruft er deutlich ein spezifisches Denken der Aufklärung auf, das als Aphorismus eingängig ist. Doch dieses aphoristische Denken vermag keinesfalls Tendenzen der Homogenisierung entgegen zu wirken:

Vielfalt, die sich nicht zur Einheit ordnet, ist Verwirrung. Einheit, die sich nicht zur Vielfalt gliedert, ist Tyrannei.[5]

La multitude qui ne se réduit pas à l'unité est confusion; l'unité qui ne dépend pas de la multitude est tyrannie. (Pensées Sur la relegion et sur quelques autrez sujets. XIV, 871,Paris 1671)


Foto: Andreas Enrico Grunert

Auffällig an der Formulierung Pascals ist ein geradezu mathematiklogischer Sprachgebrauch. Im Deutschen bedarf es eines ordnenden Prinzips – sich … ordnen –, um eine Einheit herzustellen. Im Französischen wird das ordnende Prinzip stärker durch das mathematische Vereinfachen oder Reduzieren mit dem se réduit betont. Réduite wird vor allem adjektivisch in der Mathematik als vereinfacht gebraucht. Doch gerade in dieser mathematischen Reduktion wäre eine Tendenz zur Homogenisierung auszumachen.

Dem dialektisch-mathematischen Widerspruch von Vielfalt und Einheit ließe sich die Hybridität entgegenstellen und damit ein anderes Denken eröffnen. Denn Hybridität postuliert nach Homi K. Bhabha weder eine Einheit noch redet sie einer ursprünglichen Vielfalt das Wort oder ist auf Reduzierung angelegt. Hybrid wäre nicht nur die Kombination zweier unterschiedlicher Antriebs-, Darstellungs- oder Rechensysteme, vielmehr wäre damit ein gleich ursprüngliches Europa im kulturellen Prozess angesprochen.  

Zweifellos ist Europa ein Projekt der Aufklärung, was wahrscheinlich bisher viel zu wenig beachtet worden ist. Denn Europa formuliert sich nicht erst als ein Projekt des 20. Jahrhunderts zur Überwindung nationalstaatlicher Hegemonialansprüche, vielmehr steckt die Aufklärung auf vielfältige Weise die geographischen wie ideologischen Grenzen Europas (neu) ab. Nicht zuletzt lässt sich dies in der Produktion von mathematisch berechneten Karten und Globen als Gegenentwurf zu mittelalterlich-narrativen Weltbildern der Katholischen Kirche beobachten.

Eine prominente Verschiebung des Weltbildes ereignet sich beispielsweise in der Lokalisierung Chinas gegenüber Europa von der Ebstorfer Weltkarte aus dem 13. Jahrhundert, wie Cay Friemuth im ersten Kapitel seiner bisher unveröffentlichten Arbeit über China und Preußen ausarbeitet. Europa als Kontinent gibt es auf der narrativ angelegten Ebstorfer Weltkarte nicht. Die Welt wird stattdessen als Leib Christi imaginiert, in deren Mitte, ja, Zentrum – sozusagen auf Nabelhöhe - Jerusalem lokalisiert wird. China liegt am äußersten rechten Rand der christlich-mittelalterlichen Welt in der Nähe des Paradieses.


Foto: Andreas Enrico Grunert

Ein imaginäres wie gleichwohl geographisch neu verortetes China wird für die handeltreibenden, dynastischen Staaten wie Holland, Frankreich und Preußen zu einem Modell der anderen, vorkolonialen Kultur und Politik, während Amerika vor allem von Portugal und Spanien von Anfang an kolonialisiert wird. In Friedrich der Große und China arbeitet Friemuth heraus, wie „Preußen als Modellstaat der Aufklärung … aufs Engste mit einem imaginären China verwoben“ wird.[6] Friedrich II. von Preußen versteht sich dabei nicht nur als ein preußischer Protagonist, sondern als einer im Kontext der Aufklärung in Europa. Mit anderen Worten: In der Aufklärung im Unterschied zum Mittelalter braucht Europa China, um sich selbst vorzustellen. Dies gilt nicht zuletzt für Ludwig XIV., an den Friedrich II. quasi anknüpfte.

Barbara Steiner hat für EUROPEn vorgeschlagen, Europa als „a figure of thought“[7] zu denken und dies quasi untrennbar mit der online platform für das Projekt verknüpft, insofern dafür eigens ein mulidisziplinäres Forschungsteam zusammengestellt wurde. Zwar geht es zunächst darum, dass das Projekt „reflected, mediated and documented in all it's complexity and diversity“ werden soll. Doch reflektieren, medialisieren und dokumentieren die Prozesse einer online platform nicht allein, sondern sie programmieren und strukturieren selbst zutiefst Lese- und Denkprozesse.

Im Rahmen des eröffnenden Festivals wurde nun ein Workshop zur Information Architecture mit der Frage How to Mediate Complexities? mit dem Internetdesigner Tristan Schulz, KünstlerInnen, ProfessorInnen, Unternehmern und Kuratorinnen abgehalten. Insofern Sprache, Bild und Mathematik in der Information Architecture aufeinandertreffen, ergibt sich sehr wohl ein kommunikatives Problem. Denn bildende Künstler, die in Bildern oder Sprache kommunizieren bzw. Europa „bilden“ oder zur Sprache bringen, haben nicht zuletzt Kommunikationsprobleme mit der Sprache der mathematiklogisch ausgerichteten Internetdesigner oder Informatikern. Woran könnte das liegen?


Foto: Ilina Koralova

Eine Internetplattform generiert nicht nur die visuelle Oberfläche eines Interface. Sie strukturiert und programmiert gleichfalls Kommunikation in Rechenprozessen. Sie generiert mithin Wissen und Denkprozesse. Es geht damit um eine Verschaltung von Sprache bzw. Text und Bild unter den Bedingungen der Mathematik. Wobei ein digitales Bild, beispielsweise eine Joint-Photographic-(Experts)-Group- oder JP(E)G-Datei, ein berechneter Text oder Datensatz ist.


Foto: Ilina Koralova

Das Research-Team hat bisher eine hybride, hoch verschaltete Internetplattform nach dem Modell des Semantic Web entwickelt. Dies gilt als eine Weiterentwicklung des Word Wide Web und geht davon aus, dass alle Informationen der menschlichen Sprache sich einer eindeutigen Beschreibung ihrer Bedeutung zuordnen lassen. Eine eindeutige Beschreibung wären beispielsweise auch JPG-Dateien, die digitale Bilder generieren.


Foto: Ilina Koralova

Die nächste Konferenz zum Semantic Web wird vom 16. bis 20. July 2012 als The 6th ACM International Conference on Distributed Event-Based Systems (DEBS) an der Freien Universität Berlin stattfinden. Besondere Aufmerksamkeit für das Semantic Web verdient die Eindeutigkeit von Bedeutung. Einerseits wird darüber versprochen, dass sich auf diese Weise Dinge/things im Netz finden lassen. Andererseits wird dabei die Eindeutigkeit von Information in der Sprache vorausgesetzt. Damit stellt sich die Frage, ob Sprache eindeutig ist, sein kann oder Eindeutigkeit überhaupt wünschenswert wäre. Letztlich wird damit genau jene Problematik angesprochen, die bereits Blaise Pascal formuliert hatte. Denn bei der Generierung einer Einheit aus Vielfalt geht es, um eine Vereinfachung zur Eindeutigkeit.

Die Problematik lässt sich noch ein wenig zuspitzen. Denn worum geht es bei einer Medialisierung (oder Darstellung) von Komplexität? Prozesse der Medialisierung sind immer auch Übersetzungsprozesse. Und da ließ sich beispielsweise am Aphorismus Pascals beobachten, dass die Übersetzung von se réduit mit sich ordnen keinesfalls in einem 1 zu 1 Verhältnis möglich war. Réduite spielt im Französisch des Mathematikers Pascal viel stärker auf eine mathematische Operation an, als es in der deutschen Übersetzung deutlich wird. Das liegt nicht zuletzt an der Polysemantik von réduite im Französischen, wo es ermäßigt, kleinangelegt, reduziert und vereinfacht heißen kann oder als Verb en être réduit à qc. soviel wie soweit gekommen sein heißt. Die Semantik von se réduit ist keinesfalls eindeutig oder einfach, was spätestens bei der Übersetzung herausstellt.

Damit rückt ein sprachlicher, linguistischer, um nicht zu sagen literarischer Horizont in die Diskussion des Semanitc Web. Das Problem der Eindeutigkeit von Bedeutung ist nämlich nicht nur eines, das sich dem Semantic Web als Aufgabe stellt. Vielmehr ist es zutiefst mit dem des Bildes, des Textes, der Sprache überhaupt verknüpft. – Die Deutung des Namens – Europa – unseres Erdteils gelingt nicht, hieß es im Wörterbuch der Antike. – Das heißt eben auch, dass es keine eindeutige Bedeutung für den Namen Europa gibt. Vielmehr ist Bedeutung zutiefst abhängig von einem von Rechenprozessen abhängigen Wert. Darin ähnelt Bedeutung dem Geld. Ganz abgesehen davon, dass in der mittelalterlichen Weltkarte Europa schlechthin kein abgegrenzter Erdteil des Weltbildes war.   

Man muss vielleicht zur Basis der Computersprache zurück gehen, dem Binarismus von 0 und 1, um deutlich werden zu lassen, dass die gewünschte Eindeutigkeit des Semantic Web höchst imaginär ist. Denn letztlich generiert sich im Netz jede Information aus 0 und 1. Es ist damit immer eine Operation von 2en notwendig, um überhaupt Bedeutung zu generieren. Auf der Basis von 0 und 1 finden alle (höheren) mathematischen Operationen im Netz und im Computer statt, was ebenso simpel wie komplex erscheint. Denn letztlich entsteht die Komplexität allererst durch ausgeklügelte und vielfältige Rechenprozesse im Modus des Binarismus. Doch damit schwindet die Aussicht auf Eindeutigkeit.

Zu einer der Errungenschaften des Textbildes auf dem Computerbildschirm bzw. im Internet gehört die Markierung eines Wortes mit einem Link. Beispielsweise sind die Artikel von Wikipedia geradezu mit Links versetzt. Der Hyperlink oder Link als Modus des Verweises im Text ist eine Wissen generierende Technik, die bereits in der Enzyklopädie des 18. Jahrhunderts angelegt ist, die indessen im Internet eine besonders prominente Einlösung findet. Statt eines umständlichen und zeitraubenden Nachschlagens genügt ein Klick. Der Link als Verweis konfrontiert den Leser nicht zuletzt mit seinem potentiellen Nicht-Wissen, weil immer wieder Links auf einen anderen Text verwiesen wird. Ein derart vorgeführtes Nicht-Wissen – beispielsweise über Europa – belastet den Leser auch. Warum? Muss man sich deswegen schämen?

Wikipedia klärt übrigens den Namen Europa auf etymologische Weise gegenüber dem Wörterbuch der Antike, dem die Deutung sicher nicht nur wegen fehlender etymologischer Kenntnisse schwer fiel. Tristan Schulz hat für EUROPEn nun gerade ein anderes Bild-Text-Verfahren als Prototyp mit seinem Programm CLOUDr entwickelt. Und zwar werden Komplexität und Vernetzung in einem interaktiven und animierten linken Teil der Oberfläche dargestellt, während im rechten Teil Texte ohne Links erscheinen. Wie er selbst sagte, wollte er damit eine bessere Lesbarkeit des Textes herstellen. Es wird allerdings damit auch ein gerahmtes und quasi geschlossenes Text-Bild erzeugt.

Das Interface von CLOUDr in seiner graphischen Ordnung nimmt eine Trennung von dargestellter Komplexität und vereinheitlichtem Text-Bild vor. Damit wird eine quasi Übersichtlichkeit von Text erzeugt, die den Leser gerade nicht mit der angeschnittenen Un-Übersichtlichkeit eines enzyklopädischen Artikels durch seine Verweise belastet. Auf diese Weise beantwortet das Interface tendentiell ein ganzes Bündel von Forschungsfragen des Projekts:

What is the emergent discourse between technology and culture?
What are the challenges of semantic web for culture?
How can complexity be mediated?
How does emerging technology influence our way of thinking?
Where are the limits of technology and of our perception and where can we go from here? (siehe Information Architecture Research)   

Das Problem der Komplexität, wie sie sich beispielsweise in Links, Fußnoten, Anmerkungen und Verweisen zeigt, sollte keinesfalls unterschätzt werden. Es lässt sich allerdings auch nicht einfach lösen. Wissen generiert sich aus komplexen Prozessen. Mehr Wissen geht mit einer höheren Komplexität einher. Nicht zuletzt generiert sich Wissenschaft beispielsweise auf dem Niveau einer Habilitation gerade dadurch, dass der Textteil häufig durch einen Fußnoten- oder Endnotenteil auf 1 Seite weit überboten wird. Führt die Fußnote doch vor allem vor, was der Wissenschaftsakteur alles gelesen hat und dass er alle relevanten Texte zu seinem Thema kennt.

Was wird aber gestört, wenn dem Leser vor allem sein potentielles Nicht-Wissen vorgeführt wird? Geht es hier um die „Grenzen von Technologie und unserer Wahrnehmung“? Oder geht es um ein keinesfalls zu unterschätzendes imaginäres Szenarium von Wissen? Auch im Seminargespräch zur Blog-Wissenschaft - Theorie und Praxis meldete sich nämlich eine Studentin eher zögerlich zu dieser Frage zu Wort. Sie formulierte, dass es ihr etwas peinlich sei, dass sie die Verweise im Text überlese und es sie störe, wenn so viele Links im Text seien.    

Die Peinlichkeit, die damit formuliert wird, dass der Leser eines Textes nicht alles weiß und den Text hinter dem Text nicht liest oder nicht lesen will, sollte nicht unterschätzt werden, spricht sie doch nicht einfach ein technologisches oder perzeptives Problem an. Die Peinlichkeit bringt anderes zur Sprache. Sie kommt doch genau auf das Dilemma eines Anspruchs nach einem imaginär-totalem Wissen und einem als ungenügend und unbefriedigend empfundenen partialem Wissen des Subjekts zu sprechen. Sie verweist damit auch auf einen wissenden Meister, dem ein vollständiges Wissen zugeschrieben wird, und der nach wie vor dem Wissensmodus beispielsweise einer Habilitation zugrunde liegt.

Schließlich (doch nicht endlich) wird sich Komplexität (von Wissen) nur generieren lassen, indem sie immer auch ihre (Un-)Darstellbarkeit und (Un-)EINholbarkeit bedenkt. Es betrifft nicht zuletzt die Medialisierung der Komplexität eines Kunst- und Wissensprojektes zu Europa.

 

Torsten Flüh

 

Chinabrenner
Gießerstraße 18

04229 Leipzig

 

 

EUROPEn 
bis März 2012

 

 


[1] Lamer, Hans: Wörterbuch der Antike: mit Berücksichtigung ihres Fortwirkens. 9. Auflage. Stuttgart 1989. S. 202

[2] Lehmann, Klaus-Dieter: Europe is a Cultural Project. In: Steiner, Barbara (ed.): The Scenario-Book. Berlin 2012. S. 32

[3] ebenda

[4] Thinking Europe – The Scenario-Book, s.o., S. 3ff

[5] Ebenda S. 228

[6] Friemuth, Cay: Friedrich der Große und China. Aufklärung und Moderne 24. Hannover 2012. (Rückseite des Buches)

[7] Steiner, Barbara: Being-In-Common. In: Steiner, Barbara (ed.): The Scenario-Book. Berlin 2012. S. 28


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Categories: Medien Wissenschaft

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