Magie der Archive - Floating Food und Unter Schnee von Ulrike Ottinger

Archiv – Ulrike Ottinger – Erzählung

 

Magie der Archive

Floating Food und Unter Schnee von Ulrike Ottinger

 

Ulrike Ottinger hat das Haus der Kulturen der Welt in einen fließenden Garten der Speisen verwandelt. Vor und hinter einem barocken Vorhang lädt die Berliner Bildkünstlerin zum Wandeln in ihren magischen Archiven ein. Floating Food ist nicht einfach nur schwimmendes Essen, sondern ein kulinarisches Fest fürs Auge.

Im Rahmen der Ausstellung zur Eröffnung des Kulturprogramms der 8. Asien-Pazifik-Wochen 2011 erlebte am vergangenen Freitag Ottingers neuer Film Unter Schnee seine Welturaufführung im großen Auditorium. Das Publikum feierte mit anhaltendem Beifall den poetischen, ruhigen Film, der in längeren Einstellungen, den Zuschauer geradezu in die Naturgewalten von Schnee und brausendem Meer hineinzieht.

Ulrike Ottinger schöpft aus umfangreichen Archiven. Breits in ihrem Film Shanghai Exil (1997) waren es nicht nur die Bilder aus dem Shanghai der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Vielmehr erhielt der Film durch seine Tonspur und das Schelllackplattenarchiv (vgl. Die Zauberin der Belichtung) eine weitere Ebene. Der Ausschnitt mit den Fahrradfahrern auf der Siping Lu ist jetzt in der Installation von Floating Food im Ausstellungssaal des Hauses der Kulturen der Welt zu sehen.

Die Faszination der Ausstellung liegt vor allem darin, dass Ulrike Ottinger wiederum aus ihren umfangreichen Archiven in verschiedenen Medien – Postkarten, Landkarten, Andenken, Kostüme, Bildbände, Lehrbücher, Filme etc. - schöpft und sie so arrangiert, dass fast tempelartig inszenierte Filmprojektionen aus verschienen Filmen ein virtuelles Netz der Bilder entstehen lassen.

Eine ihrer schönsten Einfälle ist die „Wellenliege“, die wie ein Bassin mit den Ausmaßen von 7x7 Metern fast mitten im Raum steht. Die „Wellenliege“ ruft das bewegte Wasser als Element auf und bietet den Besuchern die Möglichkeit, in den Wellen liegend, eine Filmsequenz zu sehen. Rote, weiße, blaue Stofffetzen hängen von der Decke wie ein Vorhang und erinnern zugleich an schamanische und buddhistische Zeremonien der Stoffspende. Die „Wellenliege“ umfliegen Holzmöwen. Schon hört man die Schreie der Möwen am Meer und haben die Wellen die Besucher in ein anderes Reich entführt.

Ulrike Ottinger hat für die Ausstellung so etwas wie ein Logo entworfen. Drei senkrechte, rote Wellenlinien treffen im rechten Winkel auf 3 horizontale weiße Wellenlinien auf blauem Grund. Das minimalistische Logo lässt sich auf vielfache Weise lesen: Floating Food. Die roten Wellenlinien könnten allerdings auch rote Stofffetzen im Wind sein. Oder es könnte eben auch um unterschiedliche Strömungen, Wellen aus den Archiven gehen, die neue Bilder generieren.

Was ist ein Archiv? Und wie funktionieren Archive? Was machen Archive mit dem Archivierten? Schelllackplatten. Tonband. Foto. Film. Postkarten. Souvenirs. Federn. Masken. Bücher. Bibliotheken sind Archive. Ulrike Ottinger hat für ihre Bibliothek eigene Leseverfahren entwickelt:

Ich bin ohne jegliche Beschränkungen in Bezug auf die Bibliothek meiner Eltern aufgewachsen. Oft nehme ich ein Buch aus dem Regal, das ich zehn Jahre nicht in den Händen hatte, weil mich irgendwas daran erinnert. … Ich … mäandere gern.

(Haus der Kulturen der Welt (Hg.): Ulrike Ottinger: Floating Food. Berlin 2011. S. 138)

Im Katalog zur Ausstellung erzählt Ulrike Ottinger so etwas, wie eine kindliche Urszene des Archivs:

Im Haus eines befreundeten Malers durfte ich mit neun Jahren eine mit Ornamenten und Tiermotiven bunt bemalte mongolische Truhe öffnen. Die Gegenstände darin, eine korallene Schnupftabakdose, eine aus Silber getriebene Teeschale und eine weitere aus Wurzelholz, weiße und blaue Hadaks …

(s.o. S. 154)

Begegnungen mit Archiven faszinieren nicht nur Kinder. Doch vielleicht braucht es eine derartige, kindliche Begegnung mit einem Archiv, das eine mongolische Holztruhe sein kann oder die Schublade im großen Schreibtisch des Großvaters wie bei mir, um die Lust am Archiv zu wecken. Archive laden Kinder zum Träumen ein. Sie faszinieren.

Archive halten nicht einfach Dinge oder Wissen bereit. Vielmehr liegt ihre Funktion im Öffnen. Archive wollen geöffnet werden. Und sie eröffnen tendenziell unendliches. So war es mit den Postkarten der Großmutter von ihrer Madeira-Reise. So war es mit dem Matrosenband der Monte Rosa oder wie das Schiff auch immer hieß, mit dem mein Großvater in die norwegischen Fjorde gefahren war.

Ulrike Ottinger eröffnet ihren Katalog zur Ausstellung mit einem vieldeutigen Zitat:

Es ist ein altes Buch zu blättern,

Athen-Oraibi, alles Vetter.

Aby Warburg, 1923

(s.o. S. 001)

Das Buch als Archiv lässt sich vor und zurück … blättern. Was Aby Warburg (1866-1929) in Athen-Oraibi findet, sind Vettern. Athen und die Hopi-Stadt Oraibi in Arizona werden ihm über das Schlangenritual zu Vettern. Warburg formuliert mit dem Reim sein kulturwissenschaftliches Konzept.

Bereits 1895/6 war Warburg nach Amerika gereist, hatte am Smithonian-Institute studiert und durch eigene „Feldforschung bei indianischen Stämmen in New Mexico, vor allem bei den Hopi“ sein europäisch geprägtes, kunsthistorisches Wissen um eine „kulturanthropologische, ethnologische und religionswissenschaftliche Dimension“ erweitert, wie Hartmut Böhme schreibt. (In: Michaels, Axel (Hg.): Klassiker der Religionswissenschaft. Von Friedrich Schleiermacher bis Mircea Eliade; München 1997, S. 133-157) Böhme liest Warburgs Vortrag über das Schlangenritual – Es ist ein altes Buch zu blättern, Athen-Oraibi, alles Vetter. – als „die Erzählung seiner eigenen

Geschichte“(S. 5).   

Die Vetternschaft betrifft daher nicht zuletzt Aby M. Warburg und seine Erfahrung der Angst. Böhme spricht gar von einer „universalen Urangst“. Denn die Schlangenrituale sind nicht zuletzt solche gegen Angst. Mit anderen Worten: eine universalisierte und auf den Ursprung zurückgeführte Angst schafft auch Vettern. Warburgs kulturwissenschaftliches Projekt bearbeitet insbesondere Angst, bevor sie pathologisiert wird. Die Projekte der Kulturen und der Religionen handeln von Angst, ohne dass in den Archiven davon gesprochen würde.

Das Archiv und die Angst sind miteinander verknüpft. Das Archiv soll vor Verlust schützen. Verlust macht Angst. Darauf haben schon Hans-Dieter Gondek und Hans Naumann in ihrer Übersetzung von Jacques Derridas Vortrag Mal d’Archive (1994) hingewiesen:

Das Archiv kann den möglichen Verlust, gegen den es aufgeboten wird, nicht bannen; ihm ist die drohende Gefahr eingeschrieben.

(Derrida, Jacques: Dem Archiv verschrieben. Berlin 1997)

Die Schwäche, das Übel, das Böse am Archiv ist, dass es den Verlust immer mit sich führt. Es kann nur als anderes, wenn nicht gar als ein neues aktiviert werden. Der Wunsch des Behaltens, der dem Archiv vorausgeht, wird mit dessen Aufbau gleichzeitig durchkreuzt.

Die besondere und einmalige Arbeit, an der uns Ulrike Ottinger mit ihren Filmen, Büchern, Ausstellungen, Inszenierungen, Erzählungen teilhaben lässt, ist jene, die Flüchtigkeit und die Aktivität der Archive selbst vorzuführen. In den Stills und Fotos geht gegenüber den Filmen immer etwas verloren. Doch es bringt auch anderes hervor. In dem Maße wie der Verlust, der dem Archiv eigen ist, durch die Inszenierung überboten wird, wird es magisch.

Bekannt, wenn nicht berühmt sind die Dreh- und Skizzenbücher von Ulrike Ottinger, die auch in diesem Katalog einen Platz einnehmen. Zwischen der Doppelseite 132 und Seite 133 sind 12 bzw. 24 unnummerierte Seite eingebaut, eingebunden: „Bild Film Installation von Ottinger für HKW“. Es sind Skizzen zum Floating Food-Projekt, die archiviert, nun im Buch erscheinen. Doch sie erklären noch lange nicht, wie die Ausstellung entstanden ist. Sie sind somit Dokument des Verlusts, doch im Blättern Gewinn für das Buch.

Kulturarbeit ist Archivarbeit: Arbeit an den Archiven: Arbeit mit den Archiven. Zwischen der Doppelseite 035 hat Ulrike Ottinger das „Seefahrtsbuch für Ulrich Ottinger“ vom 20. September 1927 in Faksimile eingebaut. Und auf der Doppelseite 043 ist der „Taufschein“ für die „Aequatortaufe des Herrn Ottinger“ vom 17. November 1927 abgedruckt. Die alten Griechen kannten eine Göttin des Archivs. Sie war eine direkte Tochter der Urgötter Gaia und Uranos: Mnemosyne. Doch es ist letztlich nicht klar, ob Mnemosyne, Göttin der Erinnerung, nicht ihrerseits die Eltern hervorgebracht hat.

Aby Warburg nannte seinen kulturwissenschaftlichen Atlas Mnemosyne-Atlas. Er wählte die bildliche Form des Atlasses, um Vernetzungen der Bilder herzustellen und gleichzeitig offen zu lassen. Ulrike Ottinger hat ein atlasartiges Verfahren für ihre Projekte, so auch für die Ausstellung Floating Food entwickelt. Eine wichtige Rolle spielen dabei ein Vorhang und ein Rahmen.


Foto: Ulrike Ottinger

Ottinger eröffnet ihre Ausstellung mit dem Vorhang und Rahmen aus ihrem Film Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse von 1983. Die kurze, filmische Sequenz, die in einer Endlosschleife auf einen Fransenvorhang projiziert wird, besteht aus dem Schließen und Öffnen des Vorhangs, den manch ein Besucher übersehen haben mag. Vorhang und Rahmen haben eine wichtige Funktion für das, was zu sehen gegeben wird. Der Vorhang sagt:

Jetzt bekommst Du etwas zu sehen.


Foto: Ulrike Ottinger

Ulrike Ottinger hat die Vorhangsequenz 1983 auf den Kanarischen Inseln gedreht. Was man zu sehen bekommt, ist zeitweilig nicht mehr als die graue, vulkanische Schotterhalde der Inseln. Oder es ist nicht mehr als die eintönige Brandung der Wellen auf dem dunklen Schotterstrand. Es könnte auch eine Industriehalde sein wie zwei Jahre zuvor in Freak Orlando (1981). Doch man wird nur auf die verblüffende Ähnlichkeit kommen, wenn man zuvor Freak Orlando gesehen hat.

Der Film Unter Schnee (103 min.) ist ein Meisterwerk. Er beginnt mit einer langen Einstellung, während der die Kamera immer tiefer in eine Schneelandschaft hinein fährt. Bevor die Stimme im Off mit der Erzählung beginnt, hört man, wie der Schnee bei der Vorbeifahrt von den Bäumen niedergeht. Ob wir in einem Zug fahren oder die Kamera auf eignen Gleisen so leise dahin gleitet, dass man die kleinen Schneelawinen von den Ästen hört, wird nicht aufgelöst. So vermittelt diese erste Sequenz bereits ein traumartiges Setting.


Foto: Ulrike Ottinger

Unter Schnee wird mit einer sehr langen Einstellung auf das offene Meer enden. Korrespondierend mit der Eröffnungssequenz ist entgegen der traumartigen Stille im Schnee nun das gewaltige, brausende Meer im Sturm an der japanischen Küste zu sehen. Die Dauer der Einstellung lässt uns die Naturgewalt sehen und hören. Der Mensch kann ihr nicht entkommen. Sie ist zu gewaltig. Man sieht derartig lange Einstellungen, in denen es keine Erzählung, keinen Text gibt, häufig in Ulrike Ottingers Filmen. Die Zuschauer werden dem Bild, der Einstellung, dem Schauspiel geradezu ausgesetzt.


Foto: Ulrike Ottinger

Doch Unter Schnee hat selbstverständlich auch eine narrative Ebene. Die Erzählung ist sozusagen eingebettet zwischen der Stille der Schneelandschaft und dem Brausen des Meeres. Und vielleicht findet Erzählung immer zwischen Stille und Brausen statt. Die Erzählung handelt von einer Reise des Fürsten Kyoroku in das „Schneeland“. Im Schneeland gibt es 22 Wörter für Schnee:

Päonienschnee, auch Blütenschneegestöber genannt, Reispuderschnee, der schnell und dicht fällt, Trommelschnee für Hagel, Schaumschnee …
(s.o. S. 139)


Foto: Ulrike Ottinger

Die Erzählung von der Reise ins Schneeland bleibt im Off mit der Stimme von Eva Mattes in der deutschen Fassung. Zwei junge Männer kommen auf ihrer mühseligen Wanderung durch den Schnee in der Nacht zum Japanischen Neujahr in die Schneeberge und nehmen Herberge in einem Haus aus der Edo-Zeit, das eine alte Frau bewohnt. Auf ihrem Weg ist ihnen bereits der Fuchgeist gefolgt.


Foto: Ulrike Ottinger

Die alte Frau gibt den Männern zu trinken und warnt sie, nicht das Zimmer im Nebenraum zu betreten. Doch die trunkenen Männer machen genau dies. So werden sie vom Fuchsgeist verzaubert und müssen als Menschen der Edo-Zeit durch die Schneewelt wandern. Schließlich werden sie im Schnee sterben und drei blinde Sängerinnen werden ihr Kind retten.


Foto: Ulrike Ottinger

Die Verwandlungsszene ist höchst ästhetisch mit Liebe zum Detail als Kabuki - Gesang und Tanz - inszeniert. Denn die beiden Männer, Takamasa Fujima und Kiyotsugu Fujima, sind Kabuki-Darsteller und gehören einem Verein an, der sich die Pflege des traditionellen Kabuki-Theaters zur Aufgabe gemacht hat. So wird die dramatische Handlung der Verwandlung auch zu einer kulturwissenschaftlichen Dokumentation. Denn der Fuchsgeist verwandelt sich in eine Frau, die nicht mehr von der Seite ihres Edo-Mannes weichen wird.

 

Under Snow from Deckert Distribution on Vimeo.

Under Snow from Deckert Distribution on Vimeo.

Die hoch codierten Gesten des Kabuki-Theaters, in dem es für die Bühne unterschiedliche Schritte gibt, die zeigen, dass die Person durch Schnee geht, sind ebenso berückend und ruhig, wie der Frauendarsteller zur perfekten Frau wird. Die Wanderung der Edo-Menschen trifft wiederholt auf Menschen aus der Jetzt-Zeit. Sie besuchen verschiedene Schreine, ein Zen-Kloster, Reisbauern beim Neujahrsbogenschießen und den Abt eines Klosters mit seiner Familie am Neujahrstag. Sie treffen Weberinnen, die lange Kreppbahnen auf dem Schnee auslegen, damit die Farbe gebleicht wird. Und die Geschichte von der wahnsinnigen Weberin wird erzählt.

Die narrativ unterlegte Wanderung ist eine einzige Reise durch die Kulturgeschichte des Schneelandes. So werden die Techniken der traditionellen Holzkohlegewinnung ebenso gezeigt wie das Bräutigamwerfen oder das Flussbett-Theater. Der besondere Reiz von Unter Schnee besteht zweifelsohne in den Überschneidungen von Erzählung und ethnologischer Dokumentation. Ulrike Ottinger erklärt oder kommentiert ihre Bilder vor allem nicht im Modus eines populärwissenschaftlichen Reisefilms. Das Dokumentierte wird nicht zur Sensation aufgeblasen, sondern beginnt gleichsam mit der Erzählung zu schweben.

Im Rahmen der Ausstellung und in Kooperation mit dem arsenal institut für film und videokunst e.V. wird am 18. September Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse (BRD 1984) gezeigt. Der Herbst in Berlin ist einer einzigartigen Künstlerin gewidmet, die am 25. November 2011 mit dem Hannah-Höch-Preis der Senatsverwaltung des Landes Berlin ausgezeichnet werden wird.


Foto: Ulrike Ottinger

Unter Schnee wird ab 15. September 2011 gleich in 8 Programmkinos von Hamburg bis München anlaufen. Versäumen Sie den Film nicht. Besuchen Sie die einzigartige Ausstellung und nehmen Sie wenigstens den opulenten Katalog – ein Künstlerinnnen-Buch! – in die Hand. - Sie werden ihn nicht wieder aus der Hand geben wollen.

 

Torsten Flüh

 

Floating Food

Ausstellung Ulrike Ottinger

bis 30. Oktober 2011

 

Unter Schnee

Ein Film von Ulrike Ottinger

Bundesweiter Kinostart im Verleih von Real Fiction am 15. September 2011
u.a. in folgenden Kinos:
Berlin     Hackesche Höfe (ab 15.9.9   |   Eiszeit  (ab 15.9.)

Hamburg    Abaton (ab 15.09., 11.9. Preview in Anwesenheit von Ulrike Ottinger )  |   Koralle (ab 15.09.)

München    Theatiner (ab 15.9.)
Frankfurt     Mal Seh´n (15.9.-21.9.)
Leipzig    Cinematheque (18./20./21/22.9., 2./3.10.)
Düsseldorf     Bambi oder Metropol (ab 15.9. Sa, So)
Hannover     Kino im Künstlerhaus  (6.10.-14.10.)
Bonn    Kinemathek (13.-19.10.)
Köln    Filmpalette (ab 20.10.)


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Categories: Film | Kultur

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